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Die Drehleiter DLA (K) 23/12 CS
2007 und 2008 stellte die FEUERWEHR-BREMEN eine Drehleiter vom Typ DLA (K) 23/12 CS der Firma ![]()
auf Mercedes-Benz Econic Fahrgestell in Dienst. Das Econic Fahrgestell gilt als Markführer bei den Drehleitern auf Niederflurfahrgestellen und ist auf die Bedürfnisse im Feuerwehreinsatz ausgelegt. Die Hubrettungsfahrzeuge ersetzen zwei in die Jahre gekommene Drehleitern mit Korb
DLK 18-12. Stationiert wurden die neu beschafften Drehleitern auf der
Feuer- und Rettungswache 1 und auf der
Feuer- und Rettungswache 4.
Drehleitern sind zur Rettung von Menschen aus Höhen, zum schonenden Transport liegender Patienten aus Wohnungen bzw. vom Dach, zur Tierrettung, für die Brandbekämpfung und zur Ausleuchtung von Einsatzstellen ausgerüstet. Die Drehleiter wird von einem Trupp besetzt, der bei der FEUERWEHR-BREMEN aus 2 Feuerwehrbeamten besteht.
Die neue Drehleiter verfügt, wie fast alle Drehleitern in Bremen, über eine Hinterachszusatzlenkung (HZL) durch die das Fahrzeug wendig ist und sich daher für verkehrstechnisch problematische Einsatzgebiete anbietet und eignet. Um im Bereich der Bahnhofsvorstadt sogenannte "Problemtunnel" passieren zu können, ist die Drehleiter in niedriger Bauart realisiert. Das Fahrzeug ermöglicht das Erreichen von oberen Stockwerken (5-8 OG) eines Hauses, welche über die tragbaren Leitern der Feuerwehr nicht mehr erreicht werden können. Für die Menschenrettung wird darüber hinaus ein Sprungretter "Typ Lorsbach SP 16" auf dem Fahrzeug mitgeführt.
Um im Einsatz auf Überraschungen vorbereitet zu sein und um dem Personal bei der Arbeit die größtmögliche Sicherheit zu bieten, verfügt das Fahrzeug über ein Schwingungsdämpfungssystem Magirus CS (Computer Stabilized) für den Leiterausleger. Jede Bewegung der DLA (K) wird im Ansatz von einem Rechner erkannt und durch vorausberechnete Rechenmodelle in Sekundenbruchteilen aktiv durch hydraulisches Gegensteuern gedämpft. Dies gilt auch bei einsatzbedingten Schwankungen, verursacht durch Personen, die in den Korb bzw. an den Leiterpark springen oder bei Windböen. Gesteuert wird der Leiterpark wahlweise über einen Bedienstand im Rettungskorb oder einen am Fuß der Drehleiter welcher üblicherweise vom Drehleitermaschinisten besetzt wird.
Die feuerwehrtechnische Beladung ist bei einer Drehleiter nicht so umfangreich wie z.b. bei einem
Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF), eine Pumpe und ein Wassertank sind nicht vorhanden. Zur Brandbekämpfung ist die DLA (K) mit einem Monitor ausgestattet, der einen Löschangriff aus großer Höhe ermöglicht. Dabei wird der Monitor über einen 35 m B Schlauch betrieben.













