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News

22.06.2008 21:12 Alter: 151 Tage

Deichsicherungsübung in Bremen-Hasenbühren erfolgreich: Wall aus rund 12.000 Sandsäcken hält Hochwasser stand.

Von: Michael Richartz

Körperliche und logistische Höchstleistung mit Unterstützung aus der Luft

Fotos: Feuerwehr Bremen

<tt>Am Samstag, den 21. Juni 2008 hat im Ortsteil Bremen-Hasenbühren eine umfassende Deichsicherungsübung stattgefunden. Ausgangslage war die Annahme einer Deichbeschädigung auf 80 Metern Länge, in deren Folge und aufgrund des in der Weser einströmenden Tidehochwassers Teile des Deichhinterlandes zu überfluten drohten. </tt>

<tt></tt>An der Einsatzübung nahmen mehr als 300 Einsatzkräfte der Feuerwehr Bremen, der Bundeswehr, der Bremischen Deichverbände, der Bereitschaftspolizei Bremen, des Technischen Hilfswerkes (THW), der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) und des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) teil. Die Einsatzkräfte rückten nach gestaffelter Heranziehung durch eine Technische Einsatzleitung zum Übungsort und zu zwei eingerichteten Logistikstützpunkten aus, um dort Einsatzmaßnahmen zur Deichsicherung, wie Sandsackverbau und Sandsackbefüllung, unter erheblichem Personal- und Geräteeinsatz, durchzuführen.

Die Einsatzübung war durch die Gegebenheiten des Übungsortes und insbesondere durch das einströmende Tidehochwasser sehr realistisch.

Die Deichsicherungsübung hatte folgende Übungsschwerpunkte:

- Maßnahmen zum einbringen eines Sandsackverbaus auf ca. 80m Länge (~ 12.000 Sandsäcke)

- Sandsackbefüllmaßnahmen an zwei eingerichteten Logistikstützpunkten

- Koordinierte Heranführung gefüllter Sandsäcke von Logistikstützpunkten zum Übungsort durch eine umfassende Anzahl von Transportfahrzeugen der Bundeswehr

- Heranführung von Sandsäcken zum Übungsort durch Transporthubschrauber der Bundeswehr

- Zentrale Einsatzkoordination sowie Einsatzlogistik durch eine Technische Einsatzleitung.

Die Deichsicherungsübung 2008 war die dritte dieser Art. Bei der ersten Übung vor acht Jahren wurde der Sandsackwall noch vom Hochwasser eingedrückt. Der zweite Durchgang 2003 war, wie in diesem Jahr, ein voller Erfolg. Um 17:51 Uhr war der Höchste Wasserstand der Weser erreicht. Der ca. 80 Meter lange und 1,60 Meter hohe Sandsackwall aus mehr als 12.000 Sandsäcken hielt und erfüllte alle Erwartungen. Der Senator für Inneres und Sport, Ulrich Mäurer, bedankte sich vor Ort bei den Einsatzkräften für die mit viel körperlichem Einsatz geleistete und gelungene Arbeit.