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5.7.2008 : 18:30 : +0200

Tauchen

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Rettungstauchen

Bremen, als Stadt an der Weser und als Hafenstadt, verfügt über eine Vielzahl an Gewässern. 1982 wurde  eine Tauchgruppe aufgestellt um bei Wasserunfällen eine qualifizierte Hilfe leisten zu können. Das Aufgabengebiet umfasst die Rettung und Bergung von Personen sowie technische Hilfeleistungen zur Abwehr von Gefahren (z.B.. Bergung versunkener PKW, Abdichtung kleinerer Schiffsleckagen etc.). Die Tauchgruppe besteht aus ca. 30 Tauchern, die, aufgeteilt auf drei Dienstschichten, aus dem Lösch- und Hilfeleistungsdienst heraus die Aufgaben der Wasserrettung im gesamten Bremer Stadtgebiet wahrnehmen.

Als Fahrzeug steht dafür ein Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterGerätewagen "Wasserrettung" (GW-W) mit Rettungsboot zur Verfügung.

Suchen und Finden

Kommen Feuerwehrtaucher zum Einsatz, so muss das versunkene Objekt zunächst ausfindig gemacht werden. Dies gestaltet sich meistens schwierig, da Gewässer nicht selten eine Sicht von weniger als ein bis zwei Metern zulassen. Aus diesem Grund wird der eingesetzte Taucher mit einer Leine verbunden. Diese wird Signalleine genannt und hat eine Länge von 50 Metern. Sie dient der Verständigung des Tauchers mit dem an Land stehenden Signalmann. Dieser führt mittels vereinbarter Leinenzugzeichen den Taucher systematisch über das Zielgebiet.

Tauchausrüstungen

Die Tauchausrüstung besteht aus einem Zweiflaschengerät mit  6 Liter Druckgasbehältern (Druck 300 bar).

Versorgt wird der Taucher mit Atemluft über eine Vollgesichtsmaske, an die ein Lungenautomat angeschraubt ist. Maske und Lungenautomat sitzen somit fest und sicher am Taucher und können unter den schwierigen Arbeitsbedingungen nicht vom Gesicht rutschen.

Gegen den Kälteeinfluss wirkt im Sommer ein Nasstauchanzug  und im Winter ein Trockentauchanzug. Des weiteren gehören zur Ausrüstung des Tauchers Rettungs- und Tariermittel, Schutzhandschuhe, Bleigurt, Flossen usw.

Ausbildung

Notwendig für diese Aufgaben sind tauchtheoretische und -praktische Kenntnisse, Wissen über die Absicherung von Einsatzstellen auf Gewässern, das Führen von Booten sowie ein Management bei Tauchunfällen.

Diese Kenntnisse werden den angehenden Tauchern in ihrer Ausbildung zum Feuerwehr-Rettungstaucher vermittelt.