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Feuer!
Das ist Feuer
Feuer ist ein chemischer Prozeß.Wenn etwas brennt, passiert nichts weiter als, daß sich ein Stoff mit dem in der Luft befindlichenSauerstoff chemisch vereinigt.Diesen Vorgang nennt man Oxidation. Auch ein rostendes Stück Eisen oxidiert, es verbindet sich also mit Sauerstoff. Würde dieser Vorgang des Rostens sehr schnell vor sich gehen würde das Stück Eisen glühen, bzw. brennen. Auch die Prozesse des Gährens und der Verwesung sind Oxidationsvorgänge, nur eben ohne Feuererscheinung. Feuer hat zwei verschiedene Erscheinungsformen:
1. Flammen
Mit Flammen können nur flüssige und gasförmige Stoffe verbrennen (Holz, Stadtgas)
2. Glut
Mit Glut können nur feste Stoffe verbrennen (schwelendes Holz, Steinkohle)
Flammen haben drei verschiedene Zonen, die anhand einer Kerzenflamme gut zu unterscheiden sind:
In der Verbrennungszone verbrennen die Brennstoffdämpfe durch den ungehinderten Zutritt des Luftsauerstoffes mit hoher Temperatur (ca. 800 o Celsius).
In der Glühzone zersetzen sich die Brennstoffdämpfe durch die Verbrennungstemperatur der Verbrennungszone in Kohlenstoff und Wasserstoff.
In der Gaszone findet die Verdampfung des flüssig gewordenen Brennstoffes statt.

Glut ist die Lichtausbreitung eines festen Stoffes bei hohen Temperaturen. Die Farbe der Glut läßt auf die Temperatur des Stoffes schließen.









