Pressemitteilung der Feuerwehr Bremen

Ammoniakaustritt aus Kesselwagen

(dzi) Am 06.02.2017 um 06:50 Uhr wurde der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle gemeldet, dass am Rangierbahnhof Bremen-Gröpelingen aus einem privaten Eisenbahnkesselwagen eine unbestimmte Menge Ammoniak austritt.

Ammoniak ist ein stark stechend riechendes, farbloses, wasserlösliches und giftiges Gas, das zu Tränen reizt und erstickend wirkt.

Von der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle wurden der Führungsdienst, die Umweltschutzzüge der Feuerwache 5 und der Freiwilligen Feuerwehr Bremen-Neustadt, ein Löschzug und der Rettungsdienst zur Einsatzstelle alarmiert.

Vor Ort wurde die Einsatzstelle großräumig abgesperrt, der Bahnverkehr eingestellt und eine genauere Erkundung der Lage in Zusammenarbeit mit dem Notfallmanager der Deutschen Bahn AG durchgeführt. Diese ergab, dass aus einem Ventil an einem 110 m³ fassenden Kesselwagen ein geringe Menge Ammoniak austrat.

Die Leckage wurde von einem Trupp unter Chemikalienschutzanzug und Atemschutz abgedichtet und der Austritt gestoppt.  

Während der gesamten Einsatzdauer bestand keine Gefährdung für Bevölkerung. Weiter gab es keine verletzten Personen.

Insgesamt waren ca. 50 Einsatzkräfte mit 18 Fahrzeugen an diesem Einsatz beteiligt.

Die Maßnahmen konnten um 09:00 Uhr beendet werden und die Einsatzstelle wurde an die Bundespolizei übergeben.


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