Pressemitteilung der Feuerwehr Bremen

Feuer in einem ehemaligen Badehaus an der Weser

Gebäude konnte vor Totalschaden bewahrt werden

(mey) Am 16.03.2017 gingen um 20:13 Uhr eine Vielzahl von Anrufen über den Notruf 112 bei der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle in Bremen ein. Sämtliche Anrufer meldeten einen grösseren Feuerschein im Bereich der Landzunge zwischen der Lesummündung in die Weser und der Weser. Auch Bewohner aus Lemwerder auf der anderen Weserseite meldeten über Notruf 112 das Feuer.

Aufgrund der Meldungen und der entlegenen Einsatzstelle wurden Einsatzkräfte der Feuerwache 5, die freiwilligen Feuerwehren Lesumbrok und Grambkermoor, der Führungsdienst der Feuerwehr Bremen sowie Kräfte des Rettungsdienstes Bremen alarmiert. Ebenfalls alarmiert wurde das gemeinsame Einsatzboot der Polizei und Feuerwehr Bremen, die "Bremen 1".

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde festgestellt, dass der hölzerne Dachüberstand eines ehemaligen Badehauses einer Badeanstalt an der Weser auf einer Länge von ca. 10 Meter brannte. Das Gebäude selbst war eingeschossig mit einer Grösse von ca. 70 mal 30 Meter. Durch einen unverzüglich vorgenommenen Löschangriff mit zwei C-Rohren, davon eins eingesetzt über die Drehleiter, konnte eine Brandausbreitung in das Gebäude verhindert werden. Die weitere Erkundung ergab, dass sich keine Personen in den stark verrauchten Räumlichkeiten im Inneren des Gebäudes befanden. Das Gebäude war leerstehend und wird zur Zeit nicht genutzt. Es diente früher als Badehaus einer Badeanstalt direkt an der Weser. Nach Einstellung des Badebetriebes wurde es vorrübergehend als Veranstaltungsstätte genutzt.

Die weiteren Löschmaßnahmen wurden durch vier Trupps unter umluftunabhängigen Atemschutz durchgeführt. Insgesamt am Einsatz beteiligt waren 40 Kollegen mit 12 Fahrzeugen der Feuerwehr Bremen und des Rettungsdienstes Bremen. Das gemeinsame Einsatzboot "Bremen 1" befand sich in ständiger Bereitschaft auf der Weser direkt vor der Einsatzstelle, brauchte aber nicht eingesetzt werden.

Über die Schadenshöhe kann keine Angaben gemacht werden. Die Brandursachenermittlung wird durch die Krimalpolizei Bremen durchgeführt.


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