Pressemitteilung der Feuerwehr Bremen

Gebäude nach Verkehrsunfall einsturzgefährdet

Jugendliche bei Unfall verletzt

(des) Am frühen Samstagmorgen sollte nach Polizeiangaben ein auffälliges Fahrzeug im Bereich Stuhr kontrolliert werden. Daraufhin flüchtete dies, wurde allerdings nach kurzer Fahrt durch eine Hauswand an der "Haferflockenkreuzung" gestoppt. Den nur zwei Wochen alten PKW hatte der 14-jährige Fahrer nun gegen 4:30 Uhr in einem Restaurant "geparkt".

Durch den Unfall wurden ein 16-jähriges Mädchen sowie ein 15-jähriger Junge in dem PKW leicht verletzt. Der Fahrer war unverletzt. Das Gebäude wurde durch den Anprall relativ schwer beschädigt und war zunächst zum Teil einsturzgefährdet. Mehrere Rettungswagen versorgten die Verletzten und transportierten sie in Krankenhäuser.

Aufgrund der Örtlichkeit direkt an der Landesgrenze wurden Einsatzkräfte aus Stuhr und Bremen von den jeweiligen Rettungsleitstellen entsandt. Bei genauer Prüfung konnte festgestellt werden, dass es sich um eine Bremer Adresse handelte, sodass die Berufsfeuerwehr Bremen die Einsatzleitung übernahm.

Der Schaden am Gebäude wurde durch einen hinzugerufenen Statiker des Bauordnungsamts eingeschätzt. Nachdem der PKW von einem Abschleppdienst aus dem Gebäude geborgen wurde begann die Feuerwehr mit Abstützmaßnahmen. Zur Durchführung wurden dafür Einsatzkräfte eingesetzt, die mit speziell für diese Zwecke vorgehaltenen Fahrzeugen anrückten.

Die Deckenbalken im Erdgeschoss des zweigeschossigen Wohn- und Geschäftsgebäudes wurden zunächst mit schnell einsetzbaren Hydraulikstützen gegen Einsturz gesichert. Diese Erstsicherungsmaßnahmen wurden im Verlauf des Einsatzes durch Bausteifen und Rüsthölzer ersetzt, die bis zur Reparatur durch Fachfirmen an der Einsatzstelle verbleiben.

Der Feuerwehreinsatz dauerte insgesamt etwa 6 Stunden. Beteiligt waren der Einsatzleitdienst der Feuerwache 1, Einsatzkräfte und -mittel der Feuerwachen 5 und 6 sowie ein Statiker des Bauordnungsamtes. Insgesamt waren 12 Einsatzkräfte mit 4 Fahrzeugen vor Ort.

Die weiteren Ermittlungen wurden durch die Polizei übernommen. Der Fahrer muss sich nun auf mehrere Strafen einstellen.


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