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Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 20/16

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(the) Die Feuerwehr Bremen setzt seit 1986 im Lösch- und Hilfeleistungsdienst auf das Konzept des Hilfeleistungslöschfahrzeuges. Dieser Fahrzeugtyp deckt mit seinen taktischen und technischen Möglichkeiten nahezu den gesamten Bereich des Einsatzspektrums einer städtischen Berufsfeuerwehr ab. Ausschlaggebend für die Entscheidung zur Beschaffung von Hilfeleistungslöschfahrzeugen war die seinerzeit beginnende Verringerung der Personalstärke der Feuerwehr, die enge Bebauung bzw. Hindernisse durch den ruhenden Verkehr in Teilen Bremens sowie die Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung, welche bei Einsätzen vermehrt Probleme für die Feuerwehr Bremen darstellten.

Während die beiden ersten Generationen eine Fahrzeugbreite von nur 2,30m bzw. 2,35m aufweisen, hat das neuste Modell eine Fahrzeugbreite von 2,37 m. Dies war nötig geworden, um dem erforderlichen Platzbedarf für die große Anzahl an Gerätschaften gerecht zu werden. Ebenfalls konnten dadurch Kosten gesenkt werden, weil es sich bei dem Fahrgestell um ein konventionelles LKW-Fahrgestell handelt und nicht wie bei den Vorgängermodellen um speziell angefertigte Fahrgestelle.

2009/2010 und 2013 wurden auf den Bremer Feuer- und Rettungswachen Hilfeleistungslöschfahrzeuge die derzeit aktuelle 4. Generation der Fa. Ziegler auf MB Atego 1529F Fahrgestell mit Allison Automatikgetriebe in Dienst gestellt. Das Fahrzeug ist eine konsequente Weiterentwicklung des auf den Feuer- und Rettungswachen vorgehaltenen Hilfeleistungslöschfahrzeuges der 3. Generation, welches sich seit Jahren bei der Feuerwehr Bremen bewährt. Die feuerwehrtechnische Beladung zur Brandbekämpfung besteht aus der Feuerlöschkreiselpumpe FPN 10-2000 nach DIN EN 1028 (2000 l Fördermenge bei einem Nenndruck von 10 bar) mit automatischer Pumpendruckregelung Tourmat D, welche Druckänderungen schon im Entstehen erkennt und ausregelt. Die Entlüftung der Pumpe erfolgt mit einer vollautomatisch entlüftenden Trocken-Kolben-Entlüftungspumpe. Das Fahrzeug ist mit einem 1600 Liter GFK-Wassertank, Schläuchen, Hohlstrahlrohren und wasserführenden Armaturen ausgerüstet. Auch ein pneumatisch betriebener Lichtmast mit zwei 1000 Watt-Strahlern ist zwischen der Mannschaftskabine und dem Aufbau für die Aufnahme der Geräte installiert. Besonderes Augenmerk wurde bei der Entwicklung des Hilfeleistungslöschfahrzeuges auf eine erweiterte Ausstattung für die technische Hilfeleistung gelegt, um auch diesem immer größer werdenden Einsatzspektrum möglichst effektiv begegnen zu können und den Einsatzwert des Fahrzeuges weiter zu erhöhen. Für die technische Hilfeleistung stehen u.a. ein hydraulisches Rettungsgerät mit einer Rettungsschere S 270-71 (270 mm Maulweite), einem Spreizer SP49, einem Pedalschneider S30, drei Rettungszylindern (RZ 1,RZ 2, RZ 3), ein Stromerzeuger 13 kVA, eine Glassäge, eine Motorkettensäge, eine Rettungssäge, ein Gerätesatz Absturzsicherung, ein elektr. Trennschleifer, das Türöffnungswerkzeug, eine Tauchpumpe, ein Nasssauger sowie zwei Halogenstrahler mit Teleskopstativ zur Verfügung.

Technische Daten

Fahrgestell: Mercedes-Benz Atego 1529F
Aufbau: Ziegler
Leistung: 210 kW
Hubraum: 6374 ccm
Gesamtlänge: 8000 mm
Gesamtbreite: 2500 mm
Gesamthöhe: 3250 mm
Einsatzgewicht: 11800 KG
zul. Gesamtgewicht: 15000 KG

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