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Großraumrettungswagen (GRTW)

 

(the) Im letzten Quartal 2007 wurde auf der Feuer- und Rettungswache 5   ein neuer Großraumrettungswagen (GRTW) auf Basis eines MAN NEOMAN Lion´s REGIO C in Dienst gestellt. Das Fahrzeug ersetzt einen fast 20 Jahre alten ebenfalls auf der Feuer-und Rettungswache 5 stationierten Großraumkrankentransportwagen (GKTW) auf Basis eines Mercedes-Benz O303. Das neu beschaffte Fahrzeug wurde von der Fa. Evolution Sonderfahrzeugbau nach den Vorgaben der FEUERWEHR BREMEN realisiert.


Der GRTW bietet Platz für medizinische Beladung, ist Bestandteil des MANV Konzeptes, wird als Aufenthaltsort für Personen aus geräumten Gebäuden sowie zum Transport von verletzten, liegenden bzw. sitzenden Personen eingesetzt. Für diese Aufgaben ist der GRTW mit 34 Sitzplätzen, die  mit Sauerstoff versorgt werden können, 2 Behandlungsplätzen mit der medizinisch-technischen Ausrüstung, die dem der in Bremen vorgehaltenen RTW entspricht,  und 2 Liegendtransportplätzen ausgestattet.

Als Teil des MANV Konzeptes in Bremen dient der GRTW als Schnittstelle beim Übergang von der regulären Rettungsdienstvorhaltung zu einer Einsatzlage mit einem Massenanfall von Verletzten/Erkrankten (MANV). Dabei wird der GRTW bei Einsatzlagen, von denen 6-12 Personen (MANV 1) betroffen sind, zusammen mit  dem HLF 5/43-1, dem LNA und dem regulären Rettungsdienst zur Einsatzstelle entsandt. Der GRTW wird bei derartigen Einsätzen als Initialkomponente für die Errichtung einer Patientenversorgungsstelle eingesetzt und stellt das  erforderliche rettungsdienstliche Material sowie die für die Einsatzmaßnahmen benötigten medizinischen Geräte bereit.

Bei Einsatzlagen, die mehr als 12 Personen betreffen (MANV 2), wird der GRTW durch das HLF 5/43-1, den LNA, das WLF 5/65-1 mit dem AB-RD 5/69-24, durch eine Schnelleinsatzgruppe (ASB), eine Unterstützungsgruppe Rettungsdienst (Malteser) sowie durch eine Freiwillige Feuerwehr (FF Bremen-Grambkermoor oder FF Bremen-Lesumbrok) ergänzt. Im Falle eines MANV 2- Einsatzes ist der Rettungsdienst Bremens in der Lage in nahezu rettungsdienstlicher Qualität zentral bis zu 50 Patienten gleichzeitig  oder insgesamt bis zu 150 Patienten zu versorgen.

 

 

 

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