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Die Aufgaben nach §24 BremHilfeG

"Der Rettungsdienst dient der bedarfsgerechten und flächendeckenden Versorgung der Bevölkerung mit Leistungen der Notfallversorgung. Die Wahrnehmung des Rettungsdienstes obliegt aufgrund der besonderen Aufgabenstellung für die Gefahrenabwehr als hoheitliche Aufgabe ausschließlich den Aufgabenträgern. Zu den Aufgaben des Rettungsdienstes gehört auch die Bewältigung von Schadensereignissen mit einer größeren Anzahl Verletzter oder Kranker (Massenanfall) sowie die Mitwirkung im Katastrophenschutz. Zur Sicherstellung ... hat der Rettungsdienst weiter den qualifizierten Krankentransport zu gewährleisten."

Die rettungsdienstliche Versorgung in Bremen umfasst somit die Bereiche Notfallrettung, Notfalltransport sowie den Qualifizierten Krankentransport. Die FEUERWEHR BREMEN ist einer von vier Leistungserbringern im bodengebundenen stadtbremischen Rettungsdienst. Die FEUERWEHR BREMEN unterhält dafür in der Abteilung 6 das Referat 60 -Rettungsdienst-. Dort werden alle Angelegenheiten, die die technische und medizinische Ausstattung des Rettungsdienstes der FEUERWEHR BREMEN betreffen, geplant und koordiniert. Unterstellt sind dem Referat 60 zusätzlich einige staatlich geprüfte Desinfektoren. Diese sorgen für die Durchführung der erforderlichen Desinfektionen aller Fahrzeuge und Geräte.

Mit der Erbringung rettungsdienstlicher Leistungen sind in der Stadtgemeinde Bremen neben der FEUERWEHR BREMEN die Hilfsorganisationen Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) und Malteser-Hilfsdienst (MHD) beauftragt.

Notfallversorgung (Notfallrettung/Notfalltransport)

Die Notfallversorgung hat Vorrang vor dem qualifiziertem Krankentransport. Die Notfallversorgung (ausgenommen Notfalltransporte ohne Inanspruchnahme von Sonder- und Wegerechten ("Alarmfahrt")) erfolgt im Rahmen der gesetzlichen Hilfsfrist mit entsprechendem Erreichungsgrad. Demnach soll in 95% aller Einsätze das erste Rettungsmittel nach 10 Minuten am Einsatzort eintreffen.

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Notärztliche Versorgung

Notarztbesetzte Rettungsmittel werden von erfahrenen Anästhesisten der stadtbremischen Krankenhäuser mit der Fachkunde Rettungs-/ Notfallmedizin besetzt.

Qualifizierter Krankentransport

Der qualifizierte Krankentransport wird durch Krankentransportwagen (KTW) von zugelassenen Privatunternehmen und auf Anforderung durch den Rettungsdienst sichergestellt.

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Fahrzeugflotte des stadtbremischen Rettungsdienstes

  • 26 RTW (6 Feuerwehr, 12 DRK, 5 ASB, 3 MHD) innerhalb einer Regelvorhalte mit gestaffelten Vorhaltezeiten (davon 21 RTW mit 24h-Vorhaltezeit)
  • 5 NEF (Feuerwehr)
  • 1 ITW (Feuerwehr)

Ergänzende Rettungsmittel im stadtbremischen Rettungsdienst

  • 6 Spitzenabdecker-RTW außerhalb der Regelvorhalte (alle Feuerwehr, stationiert an 6 Feuerwachen)
  • 1 Einsatzkomponente für den Massenanfall von Verletzten (Feuerwehr)
  • 2 Schnelleinsatzgruppen (ASB und MHD), verteilt auf 4 SEG-Stützpunkte
  • 1 Schnelleinsatzgruppe DRK-Rettung für Unterstützungsaufgaben auf dem GRTW

Schnelleinsatzgruppen

Von den Hilfsorganisationen ASB, MHD und DRK werden diverse Schnelleinsatzgruppen einsatzbereit vorgehalten.

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Stationierung der Rettungsmittel

Stationierung der Fahrzeuge an 10 Rettungswachen, 6 Feuer- und Rettungswachen, an 5 NEF Stützpunkten, 1 ITW-Stützpunkt, 2 Luftrettungsstützpunkten

Rettungsmittel

  • Notarzteinsatzfahrzeug
  • Rettungswagen

Alle im stadtbremischen Rettungsdienst eingesetzten Rettungsmittel entsprechen dem anerkannten Stand der Technik und Notfallmedizin.

Leitender Notarzt (LNA)

Für Großschadenslagen im Rettungsdienst kann von der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle bei der FEUERWEHR BREMEN eine Leitende-Notarzt-Gruppe alarmiert werden.

Die Alarmierung weiterer Notärzte erfolgt der feuerwehrinternen Einsatzvorbereitung entsprechend.

Zentrale alarmierende Stelle für Einheiten des Rettungsdienstes ist die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle der FEUERWEHR BREMEN. 

Luftrettung

Die Luftrettung wird von zwei Luftrettungsstützpunkten mit zwei Rettungshubschraubern durchgeführt. Diese können Primär- wie auch Sekundäreinsätze mit Notarztbegleitungen durchführen und sind von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang unter Sichtflugbedingungen einsatzbereit.

Luftrettungsmittel

  • RTH Christoph 6 (ADAC Luftrettung gGmbH)
  • RTH Christoph Weser (DRF Luftrettung)

Klinikstruktur

Zur Zeit werden in der Stadtgemeinde Bremen 10 Krankenhäuser betrieben. Hiervon sind mit voller Bettenzahl in den Krankenhausplan neun Krankenhäuser und mit einem Teil der Betten ein Krankenhaus aufgenommen.

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Massenanfall von Verletzten/Erkrankten (MANV)

Für den Massenanfall von Verletzten oder Erkrankten werden in der Stadtgemeinde Bremen durch die FEUERWEHR BREMEN die erforderlichen Einsatzmittel vorgehalten, um die rettungsdienstliche Versorgung an einem Behandlungsplatz für 50 – 60 Verletzte oder Erkrankte sicherzustellen.

Personelle und weitere ergänzende materielle Ressourcen werden nach Alarmierung durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle von Schnelleinsatzgruppen des ASB, MHD und des DRK an die Einsatzstelle herangeführt.

Der Leistungsumfang und die Behandlungskapazitäten können durch die Heranziehung weiterer Einheiten von Rettungsdienst-Leistungserbringern und des Katastrophenschutzes erweitert werden.

Näheres ist in der Einsatz- und Alarmierungsorganisation der FEUERWEHR BREMEN geregelt.

Die Fahrzeugvorhaltung für einen Massenanfall von Verletzten oder Erkrankten zählen u.a.:

  • 1 Großraumrettungswagen
  • 1 Abrollbehälter-MANV
  • 1 ELW-OrgL
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