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Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 16/12
(the)Die FEUERWEHR BREMEN setzt seit 1986 im Lösch- und Hilfeleistungsdienst nicht mehr auf das Konzept des klassischen Löschzuges, bestehend aus Einsatzleitwagen (ELW),Tanklöschfahrzeug (TLF), Drehleiter (DLK), Löschgruppenfahrzeug (LF) und Rettungswagen (RTW), sondern hat eigens für die stadtbremischen Verhältnisse das sogenannte Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) entwickelt. Ziel der Entwicklung war es, die Einsatzmöglichkeiten und Beladungen eines Tanklöschfahrzeuges mit denen eines Löschfahrzeuges in einem Fahrzeug zu vereinen. Dadurch ist man für den Einsatz zur Brandbekämpfung und technischer Hilfeleistung kleineren Umfangs besser gerüstet. Ausschlaggebend für die Entwicklung dieses Fahrzeugtyps waren in erster Linie die Verringerung der Personalstärke bei der Feuerwehr, die zur damaligen Zeit beginnenden Maßnahmen der Verkehrsberuhigung und die enge Bebauung in großen Teilen der Bremer Innenstadt, die schon immer ein Problem für die Einsatzkräfte der Feuerwehr darstellte. Seit Dezember 2001 steht die mittlerweile 3.Generation der Hilfeleistungslöschfahrzeuge auf den Feuer- und Rettungswachen der FEUERWEHR BREMEN.
Während die beiden ersten Generationen eine Fahrzeugbreite von nur 2,30m bzw. 2,35 m aufweisen, hat das neuste Modell eine Fahrzeugbreite von 2,37 m. Dies war nötig geworden, um dem erforderlichen Platzbedarf für die große Anzahl an Gerätschaften gerecht zu werden. Ebenfalls konnten dadurch Kosten gesenkt werden, weil es sich bei dem Fahrgestell um ein konventionelles LKW-Fahrgestell handelt und nicht wie bei den Vorgängermodellen um speziell angefertigte Fahrgestelle. Die feuerwehrtechnische Beladung zur Brandbekämpfung besteht aus der Feuerlöschkreiselpumpe FP 16/8 (1600 l Fördermenge bei einem Nenndruck von 8 bar) mit Doppelkolbenentlüftungspumpe , einem 1500 Liter GFK-Wassertank, Schläuchen, Hohlstrahlrohren und wasserführenden Armaturen. Auch ein mechanischer Lichtmast mit zwei 1000 Watt-Strahlern ist zwischen der Mannschaftskabine und dem Aufbau für die Aufnahme der Geräte angebaut. Besonderes Augenmerk wurde bei der Entwicklung der Hilfeleistungslöschfahrzeuge auf eine erweiterte Ausstattung für die technische Hilfeleistung gelegt, um auch diesem immer größer werdenden Einsatzspektrum möglichst effektiv begegnen zu können. Für die technische Hilfeleistung stehen u.a. ein hydraulisches Rettungsgerät mit einer Rettungsschere S180 (mm Maulweite), einem Spreizer SP40(4 Tonnen Druckkraft), einem Pedalschneider S30, drei Rettungszylindern (RZ 1,RZ 2, RZ 3), ein Stromerzeuger 11 kVA, eine Glassäge, eine Motorkettensäge, eine Rettungssäge, ein Gerätesatz Absturzsicherung, ein elektr. Trennschleifer, das Türöffnungswerkzeug, eine Tauchpumpe, ein Naßsauger sowie zwei Flutlichtstrahler mit Teleskopstativ zur Verfügung.
Technische Daten
| Fahrgestell | DaimlerChrysler Atego |
| Aufbau | Rosenbauer FGL |
| Leistung | 180kW |
| Hubraum | 6374ccm |
| Gesamtlänge | 6950mm |
| Gesamtbreite | 2370mm |
| Gesamthöhe | 3170mm |
| Leergewicht | 7815KG |
| zul. Gesamtgewicht | 13500KG |



HLF 16-12



