GK-Rett

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Donnerstag, 17.05.2012

Gerätekoffer Rettung (GK-Rett)

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(the)In letzter Zeit wurde der stadtbremische Rettungsdienst im Krankentransport und auch in der Notfallrettung häufiger mit überschweren Patienten konfrontiert. Da die meisten Tragen eine begrenzte Nutzlast haben ( 228 kg),  nur eine gewisse Breite aufweisen und weil die Tragentische nicht für Patienten mit Übergewicht zugelassen sind, wurde die FEUERWEHR BREMEN durch die Rettungskräfte vor Ort zum Transport des Patienten nachgefordert.

Die Kollegen waren dann vor Ort gezwungen mit den vorhandenen Mitteln zu improvisieren. Da dieser Zustand nicht befriedigend war und die FEUERWEHR BREMEN bestrebt ist, jeden Patienten medizinisch angemessen und menschenwürdig zu transportieren, wurde ein spezieller Gerätekoffer-Rettung beschafft und auf der Feuer.- und Rettungswache 5 in Dienst gestellt.
 

Startet den Datei-DownloadInformations-Broschüre

Bei dem  Gerätekoffer handelt sich um eine Austauschladefläche  für einen Niederflurhubwagen, der mit einer  Klimaanlage und einem Stromerzeuger mit Anschlussmöglichkeiten für 12 und 230 Volt ausgestattet ist, wodurch ein „autonomer Betrieb – getrennt vom Fahrgestell“ möglich ist. Mit der „Rettungszelle“ können Patienten mit einem Gewicht bis 400 kg transportiert und Infektionstransporte durchgeführt werden.

Der Innenausbau der Rettungszelle ist dem eines stadtbremischen Rettungswagens (RTW) ähnlich und verfügt  über Halterungen für einen Defibrillator / EKG-Überwachungseinheit ein Beatmungsgerät mit eigener Sauerstoffversorgung 3 Halterungen für Spritzenpumpen zur Verabreichung von Medikamenten und einer elektrischen Absaugpumpe. Weiterhin sind Aufnahmen für die im stadtbremischen Rettungsdienst eingesetzten Notfallkoffer vorhanden.