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Aktuelles

Nero 2012-06-11

Großübung in Salzgitter

Fotos:Feuerwehr Bremen

Am Freitag, den 08. Juni 2011, wurden von der Feuerwache 5 Bremer Einsatzeinheiten in Form eines Marschverbandes, bestehend aus 24 Einsatzfahrzeugen und rund 85 Einsatzkräften, nach Salzgitter verlegt. Der Marschverband bestand neben den Fahrzeugen der Berufsfeuerwehr Bremen aus Einheiten der Freiwilligen Feuerwehren Bremen- Neustadt, Bremen- Osterholz, Bremen- Huchting, Bremen- Blumenthal und Bremen- Timmersloh. In den Marschverband eingebunden waren  SEGen des ASB-Bremen, des DRK-Bremen und des MHD-Bremen.

Die Begrüßung und Verabschiedung des Marschverbandes wurde durch den Abteilungsleiter 5 der Feuerwehr Bremen, OBR Oliver Iden, vollzogen.

Ziel war die Teilnahme an mehreren Einsatzübungen in unterschiedlichen Ortschaften Salzgitters. Organisiert hatte die BF Salzgitter die Großübung mit Namen „ Nero 2012 “. Insgesamt waren ca. 240 Einsatzkräfte an dieser Großübung beteiligt.

Am Sonnabend, den 09. Juni 2012, wurden verschiedene Übungslagen bewältigt.

Im Ortsteil Salzgitter Osterlinde galt es, nach einem Windbruch, in einem Waldstück ca. 40 umgestürzte Bäume auf einer Strecke von ca. 400 m zu beseitigen und insgesamt 17, zum Teil schwerverletzte und eingeklemmte Personen aus ihren Kraftfahrzeugen zu befreien.

Im Ortsteil Salzgitter Lichtenberg mussten Bremer Einsatzkräfte eine Wasserversorgung über lange Wegstrecken errichten. Neben der 1,5 Kilometer langen Wegstrecke galt es einen Höhenunterschied von ca. 100 Metern zu überwinden. Diese Aufgabe konnte nur mit großem Materialaufwand und dem Einsatz mehrerer Tragkraftspritzen gemeistert werden.

Nach einer kurzen Mittagspause wurde an der ehemaligen Erzverladestation in Salzgitter-Bad eine „ Heißübung “ in einem Abbruchhaus durchgeführt.

In einem Keller brannten Einrichtungsgegenstände in voller Ausdehnung. Auch diese Einsatzlage wurde von den eingesetzten Einsatzkräften professionell abgewickelt.

Ein kurz darauf entstandener großflächiger Böschungsbrand wurde ebenfalls bekämpft und eingegrenzt, so dass schon nach kurzer Zeit“ Feuer aus“ gemeldet werden konnte.

Eine Besonderheit bei diesem Einsatz war die Wasserentnahme aus einem flach fließendem Gewässer, da hier zunächst, mit Hilfe von Sandsäcken das Wasser aufgestaut werden musste.

 Im Anschluss an die Großübung wurde den Einsatzkräften angeboten, die Atemschutzübungsstrecke in Salzgitter Engerode zu besichtigen und einen Streckendurchgang durchzuführen. Die wohl einmalige Übungsstrecke führt über zwei Etagen und wurde entsprechend einer Schachtanlage errichtet.

 Am Abend ging eine sehr gut durchdachte und geplante Übung zu Ende.

Unser Dank geht an die Kollegen der Berufsfeuerwehr Salzgitter und die vielen Helfer die zu dem guten Gelingen dieser Übung beigetragen haben.