Zum Inhalt springen

Aktuelles

Pressesprecher von Berufsfeuerwehren treffen sich in Bremen

Foto: Feuerwehr Bremen

Vom 19. bis 21. September trafen sich in Bremen auf der Feuer- und Rettungswache 1 insgesamt 25 Pressesprecher von Berufsfeuerwehren aus ganz Deutschland. Das jährliche 3-tägige Seminar dient der Kontaktpflege, dem Austausch von Fachwissen und dem Ausbau eines Netzwerks zur gegenseitigen fachlichen Unterstützung. Im nunmehr elften Jahr durfte die BF Bremen das Seminar organisieren und durchführen.

Nach der alljährlichen Begrüßungsrunde startete am Montag der Presse- und Informationsoffizier (PIO) der BF Wien als Gast mit seinem Vortrag zur Organisation der Pressearbeit der ältesten Berufsfeuerwehr der Welt. Brandkommissär Gerald Schimpf zeigte dabei attraktive Strukturen und Möglichkeiten der Pressearbeit auf. Der Montagnachmittag wurde durch den Besuch der Redaktion des Feuerwehrmagazins fortgesetzt. Dort konnten die Mitarbeiter um Verlagsleiter Jan-Erik Hegemann die verschiedenen Medien präsentieren und interessante Einblicke in die Redaktionsarbeit gewähren. Im Anschluss wurde das Abendprogramm standesgemäß in einem Restaurant fortgeführt, welches sich im Gebäude einer alten Bremer Feuerwache befindet.

Der Dienstag stand gemäß eines norddeutschen Ausrichters ganz im maritimen Charakter. Der Pressesprecher des Havariekommandos aus Cuxhaven, Michael Friedrich, stellte am Vormittag seine Behörde vor und ging im speziellen auf die erfolgreiche Pressearbeit im Fall der Havarie der MSC Flaminia von 2012 ein. Am Nachmittag konnte den Teilnehmern auf einer Exkursion die Arbeit der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) in Verbindung mit der entsprechenden Presse- und Öffentlichkeitsarbeit nähergebracht werden. Von beiden Vorträgen zeigten sich vor allem die eher südlich von Bremen beheimateten Vertreter der Berufsfeuerwehren sichtlich beeindruckt. Bremens gute Stube wurde durch ein Abendessen im Ratskeller und eine anschließende Nachtwächterführung eindrucksvoll und unterhaltsam präsentiert.

Die Zeiten zwischen den Vorträgen sowie am gesamten Mittwoch wurden für interne Zwecke des Netzwerks genutzt um die Arbeit voran zu bringen. Entsprechende Ziele wurden abgefasst und werden nun in den kommenden Monaten bearbeitet. Eine der wesentlichen Erkenntnisse ist die erforderliche Veränderung der Pressearbeit auf moderne Medien.

Im nächsten Jahr freuen sich die Teilnehmer auf ihren Erfahrungsaustausch bei einer Berufsfeuerwehr im Ruhrgebiet.