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Aktuelles

Sparkasse Bremen als Partner der Feuerwehr ausgezeichnet

Bremen, 18. Oktober 2012

Ab sofort darf sich die Sparkasse Bremen als Partner der Feuerwehr bezeichnen.

Die entsprechende Auszeichnung des Deutschen Feuerwehrverbands erkennt den

Einsatz für ihre in den Freiwilligen Feuerwehren tätigen Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter an. Marcus Schleef, Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbands

Bremen, und Jens Spriewald, Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Bremen-

Blumenthal, haben die Sparkasse Bremen für die Ehrung vorgeschlagen und nun

Urkunde samt Plakette im FinanzCentrum Am Brill überreicht.

Vorstandsmitglied Thomas Fürst freute sich über die Auszeichnung und betont: „Für

uns ist es selbstverständlich, das Ehrenamt aktiv zu unterstützen. Wenn unsere

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich für ihren Feuerwehrdienst ausbilden lassen

oder zum Einsatz gerufen werden, tun wir alles, das auch zu ermöglichen.“ In den

letzten Jahren hat die Sparkasse Bremen darüber hinaus Projekte der Freiwilligen

Feuerwehren gefördert.

Hintergrund der Partner-Aktion ist die Sorge der Wehren um die Einsatzbereitschaft

in Notfällen. Zwar verzeichnen die Freiwilligen Feuerwehren mit über 1,1 Million

ehrenamtlichen Einsatzkräften eine beeindruckende Zahl gegenüber den knapp

30.000 Berufsfeuerwehrkollegen. Bei Alarmen während der üblichen Arbeitszeiten

wird es für die Freiwilligen aber immer schwerer, genug qualifiziertes Personal in der

gebotenen Eile in den Einsatz zu schicken. Ein Problem, denn ohne Freiwillige

Feuerwehren sind Schutz und Hilfe für die Bevölkerung flächendeckend schlicht

nicht leistbar. Das gilt auch in Bremen, wo die sechs Wachen der Berufsfeuerwehr

von 19 Freiwilligen Feuerwehren unterstützt werden. „Wir werden hauptsächlich als

Ergänzung zu Einsätzen gerufen, haben uns aber auch in Nischenbereichen

spezialisiert, z. B. auf Dekontamination“, sagt Schleef, der das Verbindende von

Berufsfeuerwehr und Ehrenamt herausstellt. Die notwendige Mannschaftsstärke, die

Berufsfeuerwehren haben müssten, wenn es die Freiwilligen nicht gebe, sei für den

Staat schlichtweg nicht zu bezahlen. „Für die Allgemeinheit zählt in erster Linie die

schnelle Hilfeleistung“, so Spriewald, „Kategorien wie Beruf oder Ehrenamt sind da

zunächst einmal nachrangig“.

Mirko Pillatzki, der bei der Sparkasse Bremen im Stiftungs- und

Generationenmanagement arbeitet, kennt als aktiver Feuerwehrmann in Bremen-

Blumenthal die Sorgen der Ehrenamtlichen: „Das Engagement in der Feuerwehr ist

verbunden mit einem hohen Fortbildungsaufwand, der sich nicht immer außerhalb

der Arbeitszeiten organisieren lässt. Daher bin ich sehr froh, dass mir die Sparkasse

Bremen ermöglicht, an Lehrgängen und Übungen teilzunehmen.“ Ausrücken vom

Brill musste Pillatzki noch nicht. Melder und Ausrüstung sind jedoch immer

griffbereit. „Man weiß schließlich nie, wann der nächste Hilferuf kommt.“