Zum Inhalt springen

Aktuelles

„Bremer Herztage“ in der Kunsthalle Bremen

Feuerwehr Bremen informiert über Wiederbelebungsmaßnahmen

Die von der STIFTUNG BREMER HERZEN ausgerichtete und sich jährlich wiederholende Veranstaltungsreihe „Bremer Herztage“ widmete sich am Sonnabend, 1. Juni 2011 in der Kunsthalle Bremen von 10:00 bis 15:00 Uhr verschiedenen Themen „rund ums Herz“. Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems sind seit Jahren in Deutschland die Todesursache Nummer Eins. Etwa 350.000 Menschen sterben bundesweit an den Folgen einer Herz-Kreislauferkrankung. Einen tödlich verlaufenden Herzinfarkt erleiden etwa 60.000 Bundesbürger. Gründe genug, um über Präventionsmethoden, aber auch Akutversorgung und Nachsorge bei Herz-Kreislauferkrankungen zu Informieren. Die Feuerwehr Bremen informierte im Rahmen dieser Veranstaltung darüber, was im Ernstfall zu tun ist. Im Vordergrund stand dabei die von den Oberbrandmeistern Carsten Schröder und Kristian Weßelmann demonstrierte Herzdruckmassage. Der ärztliche Leiter des Rettungsdienstes der Stadtgemeinde Bremen, Stefan Pröschold, führte dazu aus, dass in Deutschland Wiederbelebungsmaßnahmen leider in der Regel erst dann eingeleitet würden, wenn der Rettungsdienst am Notfallort eintrifft. Eine von Laien sofort eingeleitete effektive Herzdruckmassage könne dafür sorgen, dass der noch im Blut vorhandene Sauerstoff zirkuliert, was die Prognose für den Patienten ungemein verbessere. Der Leiter der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle der Feuerwehr Bremen, Michael Richartz, informierte über die Reanimationsunterstützung durch Disponenten im Rahmen des Notrufgesprächs. Die Disponenten der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle sind in der Regel die Ersten, die in der Rettungskette Kenntnis über einen Herz-Atem-Stillstand erlangten. Neben der unverzüglichen Alarmierung von Notarzteinsatzfahrzeug und Rettungswagen versuchen die Disponenten in diesen Fällen entsprechende Hilfestellungen am Telefon zu geben. Jährlich werden von den Disponenten der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle rund 150 „Telefonreanimationen“ mit zum Teil beachtlichen Erfolgen durchgeführt.