Pressemitteilung der Feuerwehr Bremen

Kabelbrand im Klinikum Bremen Mitte

Keine Verletzten Personen, keine Evakuierung notwendig

(des) Der Brand am Klinikum Bremen-Mitte ist glimpflich ausgegangen.

Nachdem ein Bagger vor dem Gebäude der Notaufnahme des Klinikums ein 10.000 Volt Hochspannungskabel bei Bauarbeiten beschädigte, kam es  zu einem Kabelbrand mit großen Auswirkungen. Aus bisher unbekannten Umständen kam es in einem Kriechkeller zwischen zwei Gebäuden zu einem Brand in einer Elektroverteilung.

Bei Kabelbränden entsteht durch die abbrennende Isolierung der Kabel in der Regel eine immense Rauchentwicklung.

Der Keller war beim Eintreffen der Feuerwehr um 13:37 Uhr stark verraucht. Weiterhin berichteten Klinikmitarbeiter von leichten Rauchentwicklungen in mehreren Etagen und Gebäuden. Der Einsatzleiter forderte daraufhin Verstärkung durch weitere Einsatzkräfte an.
Die Patientenbereiche sowie die Notaufnahme und der Zentral-OP konnten durch Absperrmaßnahmen schnell gesichert werden und, wenn notwendig, durch offene Fenster entraucht. Patienten und Mitarbeiter waren hier zu keiner Zeit gefährdet.

Die weitere Erkundung und Brandbekämpfung konnte im Keller erst nach Abschaltung der 10.000 Volt Leitung aufgenommen werden, um die Gefährdung für die Einsatzkräfte auszuschließen. Sodann wurde der Keller durch Be- und Entlüftungsgeräte weitestgehend entraucht und die Maßnahmen der Feuerwehr konnten beginnen. Unter Atemschutz vorgehende Einsatzkräfte suchten den Kriechkeller nach der Ursache der Rauchentwicklung ab und löschten letztendlich die brennende Elektroverteilung.

Währenddessen wurden durch die Klinik-Einsatzleitung und die Feuerwehreinsatzleitung die möglichen Szenarien der weiteren Entwicklung geplant. Dazu gehörte auch die Überlegung bei andauerndem Strom- und Heizungsausfall das betroffene Gebäude zu evakuieren. Die Vorplanungen machten die weitere Alarmierung von zusätzlichen Einsatzkräften, hauptsächlich Rettungsdienst-Einsatzkräfte, erforderlich.

Nachdem vom Einsatzleiter die "Feuer aus" Meldung gegeben und der Keller rauchfrei war, untersuchten Techniker des Klinikums die beschädigten Leitungen. Sie gaben der Einsatzleitung eine vorsichtige Entwarnung und eine gute Prognose zur Wiedereinschaltung der Stromversorgung. Daher wurde durch die Klinikeinsatzleitung beschlossen, das Wiedereinschalten abzuwarten um den 99 betroffenen Patienten einen aufwändigen Transport in andere Gebäudeteile oder andere Kliniken zu ersparen.

Glücklicherweise waren die Maßnahmen erfolgreich. Ab etwa 20:00 Uhr wurden alle Gebäudeteile wieder mit Strom versorgt und die notwendige Infrastruktur wieder in Betrieb genommen. Sukzessive wird der Normalbetrieb wieder eingeführt.

Am Einsatz waren umfangreiche Kräfte der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr und vor allem des gesamten Stadtbremischen Rettungsdienstes beteiligt. Insgesamt handelte es sich um etwa 90 Fahrzeuge und 250 Einsatzkräfte.

Durch die Klinik-Einsatzleitung wurden die für solche Fälle vorgeplanten Einsatzmaßnahmen äußerst ruhig, routiniert und letztlich erfolgreich umgesetzt.

Ein Schadenumfang kann durch die Feuerwehr nicht beziffert werden. Die Ermittlungen zur Brandursache wird durch die Kriminalpolizei übernommen.


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