Pressemitteilung der Feuerwehr Bremen

Menschenrettung nach Brand in Shisha-Bar

(des) Bei einem Brand von Einrichtungsgegenständen in einer Shisha-Bar in der Bremer Altstadt kam es am Montagabend um 22:10 Uhr zu zahlreichen Notrufen in der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle Bremen. Die Anrufer schilderten allesamt einen stark verrauchten Treppenraum in dem viergeschossigen Wohn- und Geschäftsgebäude. Die Herkunft des Rauches konnte zu dieser Zeit niemand beschreiben.

Hinweis: Begeben Sie sich nicht in stark verrauchte Bereiche! Brandrauch ist hochgiftig! Verlassen Sie sichere Bereiche nur, wenn es Ihnen gefahrlos möglich ist. Ansonsten verbleiben Sie im sicheren Bereich (z.B. der Wohnung) und machen Sie sich gegenüber der Feuerwehr an Fenstern bemerkbar. Bewahren Sie Ruhe! Die Feuerwehr rettet Sie!

Die Einsatzkräfte leiteten nach der Erkundung eine umfassende Menschenrettung ein. Durch die Feuerwehr Bremen wurden insgesamt 4 Personen gerettet. Davon eine Person über eine Drehleiter auf der Rückseite des Gebäudes. Drei Personen wurden von Feuerwehrbeamten unter Atemschutz mit Brandfluchthauben gegen den Brandrauch geschützt und über den Treppenraum ins Freie geführt.

Brandfluchthauben werden als Haube über den Kopf einer Person gestülpt. Sie verfügen über ein Sichtfenster und schützen die zu rettende Person ausreichend vor dem giftigen Brandrauch.

Zwei Personen hatte das Gebäude bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr verlassen. Alle sechs Personen wurden durch den Rettungsdienst untersucht. Sie waren glücklicherweise unverletzt. Transporte in Krankenhäuser waren daher nicht erforderlich.

Die Brandbekämpfung erfolgte durch mehrere Trupps unter Atemschutz. Bereits nach 25 Minuten gab der Einsatzleiter die Meldung "Feuer aus". Im Einsatz befanden sich Einsatzkräfte der Feuerwachen 1 und 2 sowie der Einsatzleit- und der Rettungsdienst. Insgesamt waren 26 Einsatzkräfte mit 8 Fahrzeugen vor Ort.

Das gesamte Gebäude wurde im Anschluss durch die Feuerwehr mit einem Hochleistungslüfter entraucht. Die Bewohner konnten in ihre Wohnungen zurückkehren.
Die Ermittlungen zur Brandursache übernimmt die Kriminalpolizei.


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