Pressemitteilung der Feuerwehr Bremen

Bombenfund in Bremen-Hastedt

Umfangreiche Evakuierungsmaßnahmen

(zaw) Am 31.10.2011, um ca. 14:50 Uhr ging in der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle eine Meldung über einen Bombenfund im Bereich der Suhrfeldstraße im Stadtteil Hastedt ein. Bei der Bombe sollte es sich um eine Fliegerbombe mit einem Gewicht von ca. 250 Kilogramm handeln.

 

Nach einer ersten Lagebesprechung sollte seitens der Polizei mit der Entschärfung der Bombe noch am selben Abend begonnen werden.

 

Aufgrund der Lagemeldung, wurden der Direktionsdienst, der Organisatorische Leiter Rettungsdienst, ein Großraumrettungswagen, Betreuungskräfte des Deutschen Roten Kreuzes, Mitglieder der Schnellen Einsatzgruppe des Arbeiter Samariter Bundes, Einheiten des Fernmeldedienstes der Freiwilligen Feuerwehren Bremen-Osterholz und Schönebeck, sowie die Freiwillige FEUERWEHR BREMEN-Neustadt mit einer Verpflegungseinheit zur Einsatzstelle alarmiert. Alle Kräfte sammelten sich Zentral auf der Feuerwache 2 in der Bennigsenstraße und wurden von dort mit Hilfe einer Technischen Einsatzleitung koordiniert und eingesetzt.

 

In dem Bereich des Bombenfundortes  mussten ca. 2000 Anwohner ihre Wohnungen verlassen. Alle Personen hatten die Möglichkeit sich in eine Notunterkunft in der Hamburger Straße zu begeben. Drei nicht gehfähige Personen mussten von den Einsatzkräften in die Notunterkunft transportiert werden. In der Unterkunft wurden ca. 85 Anwohner von den Kräften des Deutschen Roten Kreuzes betreut.

 

Im Einsatz befanden sich ca. 50 Einsatzkräfte mit 24 Einsatzfahrzeugen. Bereits gegen 20:30 Uhr konnte die Bombe von einem Sprengmeister des Kampfmittelräumdienstes Bremen entschärft werden. Daraufhin konnten alle Anwohner ihre Wohnungen selbstständig wieder betreten oder wurden von den Einsatzkräften zurück transportiert.

 

Gegen 21:30 Uhr war der Einsatz beendet. 


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