Pressemitteilung der Feuerwehr Bremen

Hoher Sachschaden bei Feuer in einem Kinder- und Jugendheim

Unruhige Nacht für die Feuerwehr, mehrere zeitgleiche Einsätze

(zaw) Am 05.02.2011, um 02:17 Uhr, wurde der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle ein Feuer in einem Kinder- und Jugendheim in der Horner Heerstraße im Stadtteil Horn gemeldet.

 

Aufgrund der Meldung wurde der Direktionsdienst, der Einsatzleitdienst, der Organisatorische Leiter Rettungsdienst, die Feuerwachen 1 und 2, die Freiwillige FEUERWEHR BREMEN-Oberneuland, ein Großraumrettungswagen, eine Schnell-Einsatz-Gruppe des Deutschen Roten Kreuzes, sowie der Rettungsdienst zur Einsatzstelle alarmiert.

 

Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte es auf einem Balkon im Dachgeschoss eines zweigeschossigen Kinder- und Jugendheimes mit ausgebautem Dachgeschoss. Das Feuer hatte bereits auf das Dach übergegriffen.

 

Alle Bewohner des Hauses hatten das Gebäude vor dem Eintreffen der Feuerwehr verlassen. Sechs Jugendliche und ein Betreuer wurden von der Feuerwehr vor Ort betreut. Es gab keine verletzten Personen.

 

Das Feuer wurde von drei Trupps unter Atemschutz mit einem C-Rohr im Innenangriff und einem B-Rohr im Außenangriff mit Hilfe einer Drehleiter bekämpft. Es wurden große Flächen der Dachhaut aufgenommen und mit Hilfe einer Wärmebildkamera auf Glutnester überprüft. Das Gebäude wurde mit Hilfe eines Drucklüfters entraucht.

 

Um 04:18 Uhr wurde vom Einsatzleiter „Feuer aus“ gemeldet. Den entstandenen Sachschaden schätzt der Einsatzleiter der Feuerwehr auf ca. 200.000 Euro.

Die Kriminalpolizei hat die Brandursachenermittlung aufgenommen.

 

Gegen 02:40 Uhr gingen fast zeitgleich mehrere Notrufe in der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle über eine lose Plane an einem Baugerüst, einem umgestürztem Baum auf einem Haus, einem größeren Wasserrohrbruch und einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person ein.

 

In der Straße Auf der Brake drohte sich eine ca. 4m x 20m große Plane von einem Baugerüst zu lösen und auf die Straße zu stürzen. Die Plane wurde von der Feuerwehr vom Gerüst demontiert.

 

Im Stadtteil Ellenerbrok, in der Grindelwaldstraße, war ein ca. 25m hoher Baum umgestürzt und lehnte an einem sechsgeschossigen Wohnhaus. Die Bewohner des Hauses wurden aus dem Gefahrenbereich verbracht, anschließend wurde der Baum mit Hilfe einer Kettensäge und einer Drehleiter „Stück für Stück“ zersägt und neben dem Gebäude abgelegt.

 

In der Bismarckstraße war in Höhe der Ramdohrstraße ein größeres Wasserrohr gebrochen und überspülte in großen Mengen den gesamten Straßenzug. Die Wasserzufuhr wurde abgeschiebert und die Einsatzstelle weiträumig abgesperrt.

 

In der Brokhuchtinger Landstraße hatte sich ein PKW überschlagen und war auf dem Dach in einem Graben gelandet. Der leicht verletzte Fahrer wurde glücklicherweise bei dem Unfall nicht eingeklemmt, musste aber an der Einsatzstelle vom Rettungsdienst erstversorgt und anschließend in ein Krankenhaus transportiert werden.

 

 

 

 


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