Pressemitteilung der Feuerwehr Bremen

Mehrere Einsätze zeitgleich

Großfeuer im Bremer Westend

(jan) Am 01.05.2011, um 05.21 Uhr, wurden stadtbremische Einheiten des Lösch- und Hilfeleistungsdienstes aus dem Landkreis Diepholz angefordert. In Stuhr-Seckenhausen war es zu einem Großbrand bei einem dort ansässigen Baustoffhändler gekommen.

Der Amtsleiter der FEUERWEHR BREMEN entsandte daraufhin zwei erweiterte Löschzüge, jeweils bestehend aus drei Löschfahrzeugen und einer Drehleiter, plus entsprechendem Führungsdienst zur Einsatzstelle. Zusätzlich wurde das Flughafenlöschfahrzeug der Flughafenfeuerwehr angefordert. Bereits um 06.45 Uhr wurden die Kräfte vom dortigen Einsatzleiter wieder entlassen.

Nahezu zeitgleich, um 05.24 Uhr, wurde der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle ein Feuer in einem dreigeschossigen Wohngebäude der Kinder- und Jugendhilfe in der Sankt-Magnus-Straße, im Bremer Westend gemeldet.

Aufgrund der Meldung wurden der Direktionsdienst, der Leitende Notarzt, der Organisatorische Leiter Rettungsdienst, die Feuerwachen 1, 2, 4, und 5, die Freiwilligen Wehren Lehesterdeich, Neustadt, Huchting, Arsten und Grambkermoor, der Rettungsdienst sowie die Betreuungskomponente einer Sondereinsatzgruppe des Deutschen Roten Kreuz zur Einsatzstelle alarmiert. Insgesamt waren ca. 30 Fahrzeuge mit ca. 100 Einsatzkräften vor Ort.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte ein Zimmer im ersten Obergeschoss in Vollbrand, die Flammen schlugen in das Dachgeschoss über. Die Nachbargebäude waren ebenfalls gefährdet.

Im Gebäude waren zu dieser Zeit 24 Personen untergebracht, die sich aber vor Eintreffen der Feuerwehr ins Freie gerettet hatten. Zwei Personen wurden mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus transportiert und dort ambulant behandelt.

Zur Brandbekämpfung wurden 14 Trupps unter Atemschutz mit zehn C-Rohren und zwei B-Rohren, teilweise über Drehleitern, im Innen- und Außenangriff eingesetzt. 

Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden entsprechende Rundfunkdurchsagen zur Warnung der Bevölkerung veranlasst.

Zur Zeit dauern die Löscharbeiten an und werden sich vermutlich noch bis in die Nachmittagsstunden hinziehen. Zur Schadenhöhe kann daher noch keine Auskunft gegeben werden.

Die Kripo wird hier die Brandursachenermittlung aufnehmen.

Um 06.28 Uhr wurde der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle schließlich noch eine Gasausströmung in der Martinistraße in der Bremer-Altstadt gemeldet. Dort wurde im Erdgeschoss eines sechsgeschossigen Geschäftsgebäudes Gasgeruch wahrgenommen. Aufgrund der Meldung wurden der Einsatzleitdienst, die Feuerwachen 4 und 5, der Rettungsdienst und die Freiwillige Feuerwehr Lehesterdeich alarmiert.

Ursächlich hierfür war eine Leckage an einer Kühlanlage. Die Leckage wurde abgedichtet, der Bereich belüftet und die Einsatzstelle an eine Fachfirma übergeben. Personen kamen nicht zu Schaden.


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