Pressemitteilung der Feuerwehr Bremen

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Fotos: Feuerwehr Bremen

Unfall mit zwei Güterzügen

Hoher Sachschaden, ein leicht verletzter Lokführer

(zaw) Am 18.10. 2011, um 16:20 Uhr ging in der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle ein Notruf über einen Unfall mit zwei Güterzügen in Höhe des Grollander Bahnhofs im Stadtteil Neustädter Häfen ein.

 

Aufgrund der Meldung wurde der Direktionsdienst, der Einsatzleitdienst, die Feuerwachen 1, 4 und 6, der Rüstzug der Feuerwache 1, der Umweltschutzzug der Feuerwache 5, die Freiwilligen Feuerwehren Seehausen und Arsten, sowie der Rettungsdienst zur Einsatzstelle alarmiert.

 

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte waren zwei Güterzüge in Höhe einer Rangierstation miteinander kollidiert. Die Lokomotive eines Güterzuges stand in leichter Schräglage neben dem Schienenbett. Zwei Waggons, beladen mit Stückgutcontainern, lagen neben den Schienen auf der Seite und waren massiv beschädigt. Aus einer stark beschädigten Lok traten große Mengen von Kraftstoff aus.

 

Ein Lokführer wurde bei dem Unfall leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus transportiert werden. Der zweite Lokführer blieb unverletzt.

 

Der austretende Kraftstoff aus der Lok, wurde von der Feuerwehr aufgefangen und in entsprechenden Auffangbehältern umgepumpt. Weiterhin musste Kraftstoff  aus den beiden beschädigten Kraftstofftanks der Diesellok in andere Behältnisse aufgefangen und umgepumpt werden. Insgesamt wurden von der Feuerwehr ca. 1100 Liter Betriebsstoffe aufgefangen, beziehungsweise umgepumpt.

 

Die Feuerwehr war mit ca. 80 Einsatzkräften und 22 Einsatzfahrzeugen vor Ort. Die Einsatzstelle wird für die Zeit der Aufräum- und Bergungsarbeiten durch eine Fachfirma, von der Feuerwehr weiträumig ausgeleuchtet. Vor Ort ist auch der Versorgungszug der Freiwilligen FEUERWEHR BREMEN-Neustadt. Der Einsatz für die Feuerwehr wird sich noch bis in die frühen Morgenstunden hineinziehen.

 

Den entstandenen Sachschaden schätzt der Einsatzleiter der Feuerwehr auf ca. 500.000 Euro.

 

Die Ermittlungen zum Unfallhergang werden von der Bundespolizei aufgenommen.


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