Pressemitteilung der Feuerwehr Bremen

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Fotos: Feuerwehr Bremen

Feuerwehr im Dauereinsatz

Tiefdruckgebiet "Andrea" sorgt für zahlreiche Einsätze

 

(rsb) Im Laufe des heutigen Tages sorgte das Tiefdruckgebiet "Andrea" für insgesamt 127 Einsätze. Es wurden ca. 85 Bäume entwurzelt, die auf Verkehrsflächen, Kraftfahrzeuge, eine Straßenbahn oder auch, wie in 4 Fällen, auf Wohnhäuser stürzten. Weiterhin wurden Gefahren durch beschädigte Dächer beseitigt, lose Steine aus Verblendmauerwerken geholt sowie Baugerüste gesichert. Bedingt durch die starken Niederschläge, standen auch zahlreiche Keller unter Wasser, die ausgepumpt wurden.

 

Verletzt wurde im Zusammenhang mit dem Sturm nur eine männliche Person, die sich als Fahrer in einem Liegendtaxi aufhielt. Der Baum traf das Taxi in der Dachmitte, ein Patient befand sich glücklicherweise nicht im Patientenraum des Fahrzeugs. Er wurde leicht verletzt und vom Rettungsdienst in ein Bremer Krankenhaus transportiert.

 

In der Wachmannstraße stürzte ein Baum auf eine Straßenbahn sowie die dazugehörige Oberleitung. Nachdem die Oberleitung durch die BSAG geerdet war, wurde der Baum mittels eines Krans gesichert und stückweise abgetragen. Die 10 Insassen kamen mit einem Schreck davon.

 

In der Vahrer Straße stürzte ein ca. 25m hoher Baum auf die Giebelseite eines Reihenendhauses und durchschlug das Dach. Auch hier wurde nach der Prüfung der Stabilität durch einen Statiker des Bauordnungsamtes der Baum mit Hilfe eines Krans gesichert und über eine Drehleiter abgetragen. Zum Zeitpunkt des Unglücks befanden sich keine Personen in dem Haus.

 

Im Einsatz befanden sich neben den 6 Wachen der Berufsfeuerwehr auch 16 freiwillige Wehren, das Technische Hilfswerk mit einem Kran und einer Bergungsgruppe sowie ein weiterer Kran einer privaten Firma. Zusätzlich wurden zwei Hilfeleistungslöschfahrzeuge, eine Drehleiter und ein Führungsbeamter in den Dienst gestellt, die Feuerwehr - und Rettungsleitstelle wurde aufgestockt.

 So arbeiteten an diesem Tag ca. 300 Einsatzkräfte mit 65 Fahrzeugen um "Andrea´s" Spuren zu beseitigen. Die letzten Einsätze werden noch bis in die Nachtstunden andauern.

 

 

 


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