Pressemitteilung der Feuerwehr Bremen

Mehrere zeitgleiche Einsätze halten die Feuerwehr stundenlang in Atem

Schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn 1 fordert ein Todesopfer und vier zum Teil schwerverletzte Personen

(zaw) Am 11.10.2012, um 11:52 Uhr, gingen in der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle mehrere Notrufe über einen schweren Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten LKW auf der Bundesautobahn A 1 in Höhe Anschlussstelle Bremen-Arsten Fahrtrichtung Hamburg ein.

 

Aufgrund der eingehenden Meldungen wurden der Direktionsdienst, der Einsatzleitdienst, der Organisatorische Leiter Rettungsdienst, der Leitende Notarzt, die Feuerwachen 2, 4 und 5, der Rüstzug der Feuerwache 1, ein weiterer Rüstwagen der Feuerwache 6, sowie ein Rettungshubschrauber, zwei Notarzteinsatzfahrzeuge und sechs Rettungswagen des stadtbremischen Rettungsdienstes zur Einsatzstelle alarmiert.

 

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte waren insgesamt sieben LKW aufeinander gefahren und teilweise stark ineinander verkeilt. Zwei LKW-Fahrer waren in ihren völlig zerstörten Fahrerhäusern eingeklemmt. Drei weitere Fahrer waren bei dem Unfall leicht verletzt worden. Alle Personen wurden vom anwesenden Rettungsdienst versorgt. Die technische Rettung der beiden eingeklemmten Fahrer gestaltete sich aufgrund der starken Deformierung der LKW-Fahrerhäuser als äußerst schwierig und langwierig. Der Fahrer eines LKW erlag noch an der Einsatzstelle seinen schweren Verletzungen. Der zweite Fahrer wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Bremer Krankenhaus transportiert. Die drei leicht verletzten Personen wurden ebenfalls vom Rettungsdienst in verschiedene Bremer Krankenhäuser transportiert.

 

Einer der verunfallten LKW war mit ca. 40 Tonnen  lebenden Geflügel beladen, so dass zusätzlich ein Veterinär zur Einsatzstelle alarmiert wurde. Ein weiterer Lastwagen war mit diversen Mengen Gefahrgut beladen. Um die Ladung auf Beschädigungen zu überprüfen, musste der verunfallte LKW mit Hilfe des Feuerwehrkranes auseinander gezogen werden. Anschließend wurde die Ladung von einem Trupp unter Atemschutz, ausgestattet mit einem leichtem Chemikalienschutzanzug, auf eventuelle Beschädigungen kontrolliert. Das beschädigte Gefahrgut wurde vom LKW entladen und in geeignete Behältnisse verpackt.

 

Die Autobahn war für die gesamte Zeit des Einsatzes voll gesperrt. Im Einsatz befanden sich insgesamt ca. 59 Einsatzkräfte mit ca. 27 Einsatzfahrzeugen.

 

Im Verlaufe des Einsatzes kam es auf der Gegenfahrbahn zu einem weiteren Auffahrunfall zwischen zwei LKW, bei dem ein Fahrer leicht verletzt vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus transportiert wurde.

 

Fast zeitgleich wurde der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle ein Küchenbrand in der Wehrheimer Straße im Ortsteil Bremen-Arbergen gemeldet.

Hier wurden ein zweiter Einsatzleitdienst, die Feuerwache 3, die Freiwilligen Feuerwehren Bremen-Neustadt und Bremen- Lehesterdeich zur Einsatzstelle alarmiert.

 

Bei dem Feuer handelte es sich glücklicherweise nur um vergessenes angebranntes Essen auf einer Herdplatte. Hierbei kam niemand zu schaden.

 

Die zeitgleiche Feuermeldung durch die Auslösung einer automatischen Brandmeldeanlage im Stadtteil Bremen-Hastedt riefen schließlich noch Einsatzkräfte der Feuerwachen 2 und 5 auf den Plan.


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