Pressemitteilung der Feuerwehr Bremen

Sieben Brandeinsätze innerhalb einer Stunde

 

1 verletzte Person und viel Rauch aber wenig Sachschaden

 

(des) Am frühen Freitagabend wurden die Feuerwehrnotrufleitungen stark frequentiert.

Gegen 18:50 Uhr meldeten Anrufer einen Zimmerbrand in der Landwehrstraße, Stadtteil Utbremen. Dort war aus ungeklärter Ursache Wäsche in einer Dachgeschosswohnung in einem dreigeschossigen Wohngebäude in Brand geraten und hatte für eine kräftige Rauchentwicklung gesorgt. Kräfte der Feuerwachen 1 und 4 sowie die Freiwillige Feuerwehr Neustadt konnten den Brand unter Atemschutz und mit einem C-Rohr schnell löschen und sorgten anschließend mit einem Hochleistungslüfter dafür, dass der Treppenraum und die Wohnung vom Brandrauch befreit wurden. Zur Kontrolle wurden Teile der Wand- und Deckenverkleidungen entfernt. Der Bewohner musste zur weiteren Versorgung seiner Rauchgasintoxikation einem Krankenhaus zugeführt werden. Der Schaden in der Wohnung wurde vom Einsatzleiter auf ca. 10.000€ geschätzt.

Um 19:03 Uhr meldeten Anrufer einen Brand in der Kopernikusstraße im Ortsteil Lehesterdeich. Ein implodierter Fernseher wurde vom Besitzer auf den Balkon seiner Wohnung im ersten Obergeschoss des viergeschossigen Wohngebäudes geschafft, wo der Fernseher dann komplett in Flammen aufging. Dieser Brand wurde von Kräften der Feuerwache 2 und der Freiwilligen Feuerwehr Lehesterdeich, die sich gerade in der Nähe befanden, ebenfalls unter Atemschutz mit einem C-Rohr gelöscht. Auch hier wurden die Wohnung und der Treppenraum verraucht, sodass ein Hochleistungslüfter zur Entrauchung eingesetzt wurde. Der Eigentümer des Fernsehers wurde vom Rettungsdienst untersucht, musste aber nicht in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Schaden beschränkte sich hier auf den Fernseher.

Die Ermittlung der Brandursache wurde in beiden Fällen von der Kriminalpolizei übernommen.

Eine weitere spektakuläre Rauchentwicklung meldeten einige Anrufer im Ortsteil Ohlenhof aus der Straße Greifswalder Platz. Nach der ersten Meldung sollte dort ein Dachstuhl brennen. Jedoch stellte sich die Sachlage dort anders dar. Ein Bewohner wollte ein Feuer in einem dafür vorgesehenen Ofen entzünden.  Dies misslang jedoch, da aufgrund der heißen Wetterlage der Schornstein nicht in der Lage war einen (Luft-)Zug aufzubauen, so urteilte der hinzugerufene Schornsteinfegermeister. Die Kräfte der Feuerwache 5 brauchten hier nicht weiter tätig werden.

Neben den o.g. Einsätzen wurden bis ca. 20:00 Uhr noch insgesamt fünf weitere Einsätze im Lösch- und Hilfeleistungsdienst abgearbeitet. Darunter waren drei Einsätze aufgrund ausgelöster Brandmeldeanlagen, einmal brannte Müll am Werdersee und eine weitere kleine Hilfeleistung musste durchgeführt werden.


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