Pressemitteilung der Feuerwehr Bremen

Zwei Gasausströmungen fast zeitgleich gemeldet

Radio Bremen muss laufende Sendungen unterbrechen

 

(des) Am Samstagabend um 19:51 Uhr wurde der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle gemeldet, dass es im „Buten & Binnen“-Studio nach Gas riechen würde. Daraufhin wurde sofort ein Großaufgebot an Einsatzkräften der Feuerwachen 1 und 4 mit dem Einsatzleitdienst, sowie der Gefahrgutzug der Feuerwache 5 mit dem Fachberater „Gefährliche Stoffe und Güter“ und der Rettungsdienst zur Einsatzstelle alarmiert.

Mittlerweile wurde das Sendeprogramm von Radio Bremen aufgrund der Gefahrenlage unterbrochen und das Gebäude geräumt. Beim Eintreffen der Feuerwehr waren die Mitarbeiter an den Sammelplätzen und informierten die Feuerwehr über die Sachlage.

Bei der Kontrolle des Studios durch die Feuerwehr stellte sich heraus, dass der Geruch durch einen anderen technischen Defekt hervorgerufen wurde und sich über die Lüftung ein markanter Geruch verteilt hatte. Nach Klärung der Ursache wurde die Lüftung durch einen Haustechniker wieder in Betrieb genommen und es konnte kein weiterer Geruch feststellt werden.

 

Fast zeitgleich, um 19:58 Uhr, wurde der Feuerwehr eine weitere Gasausströmung in der Straße „An Smidts Park“ gemeldet. Hierzu wurden Einsatzkräfte der Feuerwachen 5 und 6 entsendet und im weiteren Verlauf durch den Gefahrgutzug und den Einsatzleitdienst verstärkt.

Vor Ort stellte sich heraus, dass eine Erdgas-Versorgungsleitung in einer bestehenden Baugrube einen Defekt aufwies und unentwegt Erdgas austrat. Der Bereich war bereits durch die Polizei abgesperrt.

Angrenzende Gebäude wurden durch die Feuerwehr auf explosionsfähige Erdgas-/Luftgemische kontrolliert. Zwei Mehrfamilienhäuser mussten vorsorglich geräumt werden. Die Bewohner kamen für die Nacht bei Bekannten oder der Polizei unter. Die Straße „An Smidts Park“ wird für die Dauer der Arbeiten vor Ort gesperrt.

Da sich die Gasaustrittsstelle vermutlich unter dem Gehweg befindet, wurde von den swb ein Bautrupp zur Einsatzstelle beordert um den Gehweg aufzunehmen und die Leckage zu beseitigen. Diese Arbeiten werden sich bis in die Morgenstunden hinziehen. Für die Dauer der Arbeiten wird von der FEUERWEHR BREMEN vor Ort eine Brandwache mit einem Hilfeleistungslöschfahrzeug gestellt.

Im Einsatz waren an beiden Einsatzstellen jeweils 35 Einsatzkräfte mit 12 Fahrzeugen.

Die Ermittlungen zur Einsatzursache „An Smidts Park“ wurde durch die Kriminalpolizei aufgenommen.


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