Pressemitteilung der Feuerwehr Bremen

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Wohnungsbrand im Ohlenhof-Viertel

Sieben verletzte Personen mit Rauchgasvergiftung, eine Katze gerettet

 

(des) Am Sonntagmorgen, den 5. Januar 2014, melden mehrere aufgeregte Anrufer gegen 8:32 Uhr einen Wohnungsbrand mit eingeschlossenen Kindern in der Straße Klitzenburg in Bremen-Ohlenhof.

Aufgrund dieser Meldung wurden durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle die Löschzüge der Berufsfeuerwachen 1 und 5, die Freiwillige FEUERWEHR BREMEN-Grambkermoor, der Einsatzleit- und der Direktionsdienst und dazu der Rettungsdienst mit mehreren Rettungswagen und dem Großraumrettungswagen sowie einem Notarzt alarmiert.

Die nach wenigen Minuten eingetroffenen Einsatzkräfte mussten in eine stark verrauchte Straße einfahren. Es brannten zwei Zimmer einer Wohnung im zweiten Obergeschoss des dreigeschossigen Reihenendhauses in voller Ausdehnung. Flammen schlugen aus den Fenstern und außen unter den Dachstuhl. Alle weiteren Zimmer der Wohnung waren stark verraucht.

Aufgrund der Tatsache, dass sich noch Personen, insbesondere Kinder, in der Wohnung aufhalten sollten, wurden zunächst alle verfügbaren Trupps unter Atemschutz im Gebäude zur Menschenrettung eingesetzt. Gleichzeitig wurde ein Löschangriff mit insgesamt drei C-Rohren, davon zwei im Innenangriff zum Selbstschutz, gestartet.

Insgesamt konnten von den Einsatzkräften sieben Bewohner und eine Katze gerettet werden. Sechs Bewohner wurden zur Behandlung ihrer Rauchgasvergiftung in Krankenhäuser transportiert. Da es sich hier um eine Familie mit Kindern handelte, reichten die anwesenden Rettungsmittel für den Transport aus. Die Katze wurde dem Besitzer übergeben.

Im Anschluss an die Menschenrettung wurde der Brand von den Atemschutztrupps im Innenangriff weiter bekämpft und bereits gegen 9:18 Uhr wurde vom Einsatzleiter „Feuer aus“ gemeldet. Zur Kontrolle mussten weitere Wohnungen gewaltsam geöffnet werden.  Über zwei Drehleitern wurde die Dachhaut geöffnet und der Dachstuhl auf Brandnester kontrolliert. Das Gebäude wurde mittels eines Hochleistungslüfters entraucht.

Die Aufräumarbeiten dauerten ca. eine Stunde. Das Gebäude ist aufgrund des Brand- und Wasserschadens zurzeit nicht bewohnbar.

Vor Ort waren insgesamt 44 Einsatzkräfte mit 14 Fahrzeugen. Der Einsatzleiter schätzte den Sachschaden auf ungefähr 150.000 Euro.

Die Ermittlungen zur Brandursache wurden von der Kriminalpolizei aufgenommen.


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