Pressemitteilung der Feuerwehr Bremen

Drei Verletzte Arbeiter bei Unfall im Hafen

(des) Als am Dienstagmorgen um kurz vor 9 Uhr drei Arbeiter einer im Neustädter Hafen ansässigen Firma auftragsgemäß einen 40“-Überseecontainer zum Entladen öffnen wollten, standen sie unvermittelt in einer Giftgaswolke die aus dem Container entwich. Alle drei Männer (38, 40 und 56 Jahre) klagten sofort über Übelkeit, Schwindel und einen ‚komischen‘ Geschmack im Mund.

Durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle wurden daraufhin Einsatzkräfte der Feuerwachen 4 und 5 sowie der Rettungsdienst zur Einsatzstelle entsandt.

Die Feuerwehr versuchte durch spezielle Prüf- und Messverfahren den Stoff zu identifizieren, um die Gefährdung und die Ursache für die Verletzung der Arbeiter zu ergründen. Dazu gingen Trupps unter Atemschutz mit den Messgeräten an den Container vor. Die ersten Messungen auf standardmäßig verwendete Begasungsstoffe ergaben nichts Verwertbares. Zwischenzeitlich hatte die Firma Kontakt zum Absender aufgenommen und vermeldete, dass die Produktionsgeräte in dem Container mit einem Stoff Namens „Methylbromid“ zur Schädlingsbekämpfung begast wurden. Hinweise darauf waren zwar auf dem Container außerhalb angebracht, aber durch die Wettereinflüsse auf dem Seeweg weitestgehend unkenntlich geworden.

Die drei Arbeiter wurden mit Rettungswagen einem Krankenhaus zur Versorgung und Beobachtung zugeführt. Trotz der lediglich kurzen Wirkung des Stoffes auf den menschlichen Körper kann es noch bis zu 48 Stunden nach der Exposition zu einem toxischen (giftigen) Lungenödem sowie zu Schädigungen der Nieren und des zentralen Nervensystems kommen.

Der Container wurde wieder verschlossen und durch weitere Hafenarbeiter auf einen speziellen Begasungsplatz verbracht. Dort wird die Begasung wie vorgesehen weitergeführt, bzw. beendet.

Somit konnte der Einsatz für die Feuerwehr nach einer guten Einsatzstunde relativ schnell beendet werden.


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