Pressemitteilung der Feuerwehr Bremen

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Großeinsatz nach Gefahrstoffunfall

Fünf verletzte Personen

(des) Am Dienstagabend, den 23. Juni 2015, kam es gegen 19:20 Uhr in einem Betrieb in Bremen-Sebaldsbrück zu einem Gefahrstoffunfall der einen Großeinsatz der Feuerwehr und des Rettungsdienstes nach sich zog.

Aus bislang ungeklärter Ursache war es in einem Betriebsgebäude zu einer Leckage an einem Tank für eine Prozess-Flüssigkeit gekommen. Die Mitarbeiter der Firma konnten das Leck nicht mehr mit eigenen Mitteln schließen und alarmierten die Feuerwehr. Es handelte sich bei der Flüssigkeit um „Dichlormethan“, deren Hauptgefahr in der Fachliteratur mit ‚giftig‘ angegeben war.

Die Öffentlichkeit war zu keinem Zeitpunkt betroffen oder gefährdet, da sich die Unfallstelle innerhalb eines Gebäudes befand.

Initial wurden Einsatzkräfte aller städtischen Berufsfeuerwachen und der Rettungsdienst  zur Einsatzstelle entsendet. Darunter befanden sich ein Führungsdienst und der Gefahrgutzug der Feuerwehr Bremen. Anfänglich waren somit 32 Einsatzkräfte mit 11 Fahrzeugen im Einsatz.

Durch die Abdichtversuche waren insgesamt 7 Mitarbeiter der Firma betroffen. Augenreizungen und Kopfschmerzen machten den Transport von fünfen der Mitarbeiter durch den Rettungsdienst in Krankenhäuser notwendig.

Aufgrund der tatsächlich vorgefundenen Lage mussten weitere Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes nachalarmiert werden. So kamen der Direktionsdienst, weitere Rettungsmittel und  die Freiwillige Feuerwehr Bremen-Neustadt mit dem ABC-Zug und dem Versorgungszug zum Einsatz.  Der ABC-Zug unterstützt und erweitert dabei die Möglichkeiten und Fähigkeiten der Dekontaminationsmaßnahmen von Einsatzkräften. Vom Versorgungszug wurden die Einsatzkräfte vor Ort mit Heißgetränken versorgt.

Alle Arbeiten die sich in der Nähe der sich auf ca. 250m² ausgebreiteten Flüssigkeit stattfanden, mussten unter Atemschutz in sogenannten „Chemie-Vollschutzanzügen“ durchgeführt werden. Das Leck konnte durch die Einsatzkräfte sehr schnell abgedichtet werden. Sehr aufwändig waren die Folgearbeiten um die ausgelaufene Flüssigkeitsmenge aufzunehmen und die Gefahren zu beseitigen. Dies erforderte weiteren hohen Personal- und Materialeinsatz.

Aufgrund der Einsatzdauer und der personalintensiven Arbeiten mussten die vor Ort befindlichen Einsatzkräfte im Laufe der Nacht von anderen Einheiten der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Bremen-Blumenthal  (mit weiterem ABC-Zug) abgelöst werden. Die genaue Einsatzdauer ist zur Stunde (01:00 Uhr) noch nicht absehbar, wird voraussichtlich aber bis in den Morgen hinein andauern.

Die Ermittlungen zur Schadenursache wurden von der Kriminalpolizei übernommen

Bis ca. 02:00 Uhr werden 75 Einsatzkräfte mit 23 Fahrzeugen im Einsatz sein. Durch die Ablösung wird sich die Anzahl der insgesamt eingesetzten Einsatzkräfte nahezu verdoppeln.


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