Pressemitteilung der Feuerwehr Bremen

Hitzewarnung - Information für die Bevölkerung

 

(rsb) Die Feuerwehr Bremen gibt für den Senator für Gesundheit bekannt:

Am heutigen Donnerstag wird bei gefühlten Temperaturen über 38 Grad eine extreme Wärmebelastung erwartet. Am morgigen Freitag wird bei gefühlten Temperaturen über 32 Grad eine starke Wärmebelastung erwartet. (Quelle: Deutscher Wetterdienst)

Was können Sie bei einer Hitzewelle tun?

-          Passen Sie den Tagesablauf der Hitze an: Vermeiden Sie nach Möglichkeit die Mittagshitze und beschränken Sie Tätigkeiten im Freien auf die Morgen- und Abendstunden.

-          Vermeiden Sie körperliche Belastungen, auch Sport. Wenn Sie körperlich arbeiten müssen, trinken Sie pro Stunde zwei bis vier Glas eines kühlen, alkoholfreien Getränks.

-          Bleiben Sie draußen nach Möglichkeit im Schatten.

-          Tragen Sie einen Sonnenhut und eine Sonnenbrille.

-          Benutzen Sie ein Sonnenschutzmittel mit Lichtschutzfaktor 15 oder höher.

-          Lassen Sie niemals Kinder oder gesundheitlich geschwächte Personen in einem geparkten Fahrzeug zurück, auch nicht für kurze Zeit.

-          Trinken Sie reichlich alkoholfreie Getränke - auch ohne Durst: Wasser, Fruchtsaft.

-          Meiden Sie Getränke mit Alkohol, Koffein oder viel Zucker - sie können den Körper austrocknen.

-          Meiden Sie sehr kalte Getränke - sie können zu Magenbeschwerden führen. Essen Sie möglichst verteilt auf den Tag mehrere kleine, leichte Mahlzeiten. Bleiben Sie in einem möglichst kühlen Raum.

-          Lüften Sie nachts und morgens. Dunkeln Sie die Räume tagsüber mit Rollläden und Vorhängen ab.

-          Verschaffen Sie sich Abkühlung durch eine kühle Dusche oder ein kühles Bad.

-          Tragen Sie leichte, nicht einengende Bekleidung in hellen Farben (Baumwolle).

Welche Gesundheitsrisiken entstehen bei großer Hitze?

 

Große Hitze belastet den Körper. Flüssigkeitsmangel, eine Verschlimmerung bestehender Krankheiten, Hitzekrämpfe und ein Hitzschlag können die Folge sein. Diese Warnzeichen des Körpers müssen Sie ernst nehmen: Kreislaufbeschwerden, Muskelkrämpfe, Bauchkrämpfe, Erschöpfungs- oder Schwächegefühl, ein ungewohntes Unruhegefühl. Ein erhöhtes Risiko besteht für Säuglinge und kleine Kinder, Personen mit einer psychischen Krankheit, mitunter Menschen mit Behinderung oder chronisch kranke Personen, besonders bei Herzkrankheit oder Bluthochdruck, und vor allem für ältere, pflegebedürftige Menschen.

Ein Hitzschlag entsteht, wenn der Organismus wegen der hohen Außentemperaturen mehr Wärme aufnimmt als er wieder an die Umgebung abgeben kann. So gerät die Körpertemperatur außer Kontrolle und steigt rasch an. Zeichen eines Hitzschlags sind: ungewöhnliche Unruhe, eine heiße, rote, trockene Haut, Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Schläfrigkeit, starkes Durstgefühl, Verwirrtheit, Krampfanfälle, eine Eintrübung des Bewusstseins bis zur Bewusstlosigkeit.

Ein Hitzschlag ist lebensgefährlich! Verständigen Sie sofort einen Arzt! Bringen Sie die betroffene Person bis zum Eintreffen des Arztes an einen kühlen Ort. Wenn noch keine Bewusstseinseintrübung vorliegt, geben Sie ihr zu trinken. Lockern Sie enge Bekleidung, machen Sie kühle und feuchte Umschläge, sorgen Sie für Luftzug!

 

Weitere Informationen über die Hitzewarnung sind auch über die Webseite des Deutschen Wetterdienstes zu erhalten: www.dwd.de

 

Überarbeiteter Nachdruck in Auszügen mit freundlicher Genehmigung des Ministeriums für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg (Stuttgart 2004)

 

 

 


Hinweis: Änderung bei den Pressemitteilungen der FEUERWEHR BREMEN

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