Pressemitteilung der Feuerwehr Bremen

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Brand im Klinikum Mitte sorgt für hohen Sachschaden

Keine Verletzten, weiterer Einsatz in der Neustadt

(des) Am Freitagabend, den 31. Juli 2015, kam es zu zwei Großeinsätzen in Bremen.

Um 19:39 Uhr wurde zunächst durch eine automatische Brandmeldeanlage ein Brand im Klinikum Bremen-Mitte in der St.-Jürgen-Straße gemeldet. Die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle alarmierte den Löschzug der Feuerwache 2 und den Einsatzleitdienst. Beim Eintreffen der Feuerwehr wurde festgestellt, dass es in einem Lagerraum der Cafeteria brannte. Da sich diese in einem Verwaltungsgebäude mit Fortbildungszentrum befand, waren glücklicherweise keine Patienten betroffen. Auch befanden sich keine sonstigen Personen im Gebäude.

Aufgrund der ersten Lageerkundung forderte der Einsatzleiter einen weiteren Löschzug zur Einsatzstelle nach. Zum Einsatz kamen dann Kräfte der Feuerwache 1, die Freiwillige Feuerwehr Bremen-Neustadt, der Direktionsdienstbeamte und der Rettungsdienst. Da sich der Amtsleiter der Feuerwehr Bremen auf der Fahrt zum Jugendfeuerwehr-Zeltlager am Werdersee befand, entschloss er sich ebenfalls das Klinikum Bremen-Mitte anzufahren.

Der Lagerraum, in dem sich Verpackungsreste und Einrichtungsgegenstände befanden, brannte vollständig aus. Der Brand wurde von mehreren Trupps unter Atemschutz gelöscht. Das gesamte Gebäude war stark verraucht und musste sukzessive durch Atemschutztrupps kontrolliert werden. Es wurde schließlich durch den Einsatz von Hochleistungslüftern entraucht und belüftet.

Der Einsatzleiter meldete um 20:10 Uhr das „Feuer in der Gewalt“ und bereits um 20:44 Uhr „Feuer aus“. Die Aufräumarbeiten, und vor allem die Lüftungsmaßnahmen, zogen sich bis 23:20 Uhr hin. Es entstand ein geschätzter Sachschaden von 100.000€.

Im Einsatz waren knapp 50 Einsatzkräfte mit 13 Fahrzeugen. Die Brandursachenermittlung wurde von der Kriminalpolizei aufgenommen.

 

Nur kurze Zeit später, um 19:59 Uhr, wurde in der Hohentorsheerstraße im Ortsteil Bremen-Hohentor ein weiterer erforderlicher Großeinsatz für die Feuerwehr gemeldet. Es sollte dort in einem Wohngebäude im Keller nach Gas riechen. Die Feuerwache 4, der Gefahrgutzug der Feuerwache 5, ein weiterer Einsatzleitdienstbeamter sowie der Rettungsdienst wurden zur Einsatzstelle alarmiert.

Vor Ort konnte durch Einsatzkräfte, die unter Atemschutz das Gebäude mittels Messgeräten kontrollierten, keine Gefährdung festgestellt werden. Zur Unterstützung wurde der Entstörungsdienst der swb AG hinzugezogen.

Hier waren 30 Einsatzkräfte mit 10 Fahrzeugen am Einsatz beteiligt. Eine Ursache konnte nicht festgestellt werden.

 

Aufgrund der Tatsache, dass zum Zeitpunkt der beiden Einsätze alle Einsatzkräfte im Innenstadtbereich beteiligt waren, wurde die Freiwillige Feuerwehr Bremen-Lehesterdeich alarmiert um eine Berufsfeuerwache zu besetzen. Von dort stellten die Freiwilligen Kräfte für die Innenstadt den Grundschutz her.

 


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