Pressemitteilung der Feuerwehr Bremen

Gefahrgutunfall im Güterverkehrszentrum

Mehrere Verletzte nach Gefahrgutaustritt

(meyhar) Am 09.10.2015 um 06:19 Uhr wurde über Notruf 112 durch einen Mitarbeiter einer Speditionsfirma in der Albert-Bote Straße gemeldet, dass aus einen 200 Liter fassenden Kunstofffass eine Flüssgkeit ausläuft. Bei dieser Flüssigkeit würde es sich um Gefahrgut handeln. Die ausgelaufene Menge sei geringfügig. 

Auf Grund dieser Meldung (geringe Menge Gefahrgut ausgelaufen) wurde das Umweltschutzfahrzeug der Feuerwache 4 zur Einsatzstelle alarmiert. Den eintreffenden Feuerwehrbeamten bot sich folgende Lage: In einer Halle der Speditionsfirma waren aus einen 200 Liter fassenden, am unteren Drittel beschädigten Kunstofffass ca. 50 Liter des Stoffes Peroxyessigsäure ausgetreten. Drei Mitarbeiter der Firma klagten über Atembeschwerden.

Sofort wurde die betroffene Halle durch die Feuerwehr evakuiert und Verstärkung nachgefordert. Bei dem ausgelaufenen Stoff handelt es sich um eine die Atemwege reizende und brandfördernde Flüssigkeit. 

Durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle wurde gemäß der Alarm- und Ausrückeordnung die für diese Art von Einsätzen festgelegten Fahrzeuge und Gerätschaften alarmiert. Darunter Einsatzkräfte der Feuerwachen 1, 4, 5 und der freiwilligen Feuerwehr Bremen-Neustadt, der Gefahrgutzug, der Einsatzleitdienst und Fahrzeuge des Rettungsdienstes. Insgesamt war die Feuerwehr Bremen und der Rettungsdienst Bremen mit 26 Fahrzeugen und 65 Kollegen im Einsatz.

Vier Mitarbeiter der Speditionsfirma wurden mit Reizungen der Atemwege nach Sichtung durch den Feuerwehrnotarzt mittels Rettungswagen in Krankenhäuser transportiert. Weitere vier Mitarbeiter meldeten sich ohne akute Krankheitssymptome erst später beim Einsatzleiter und wurden vorsorglich zur Untersuchung mit Rettungswagen in Krankenhäuser verbracht.

Der Gefahrenbereich wurde weiträumig abgesperrt. Die betroffene Halle wurde durch Auffahren sämtlicher Rolltore belüftet. Durch mit speziellen Chemikalienschutzanzügen ausgerüsteten Feuerwehrbeamten wurde das Loch in dem beschädigten Fass abgedichtet. Der ausgelaufene Gefahrstoff wird mit Bindemittel abgestreut, aufgenommen und fachgerecht entsorgt. Diese Arbeiten werden auch durch Kollegen unter Chemikalienschutzanzügen und unter Atemschutz durchgeführt. 

Gefahrguteinsätze unter Chemikalienvollschutzanzügen sind Zeit- und Personalaufwendig. Eine Beendigung auch dieses Einsatzes ist im Moment noch nicht absehbar. Die Ursache der Beschädigung des Fasses wird durch die Polizei ermittelt werden. Eine Höhe des entstandenen Schadens kann nicht angegeben werden.


Hinweis: Änderung bei den Pressemitteilungen der FEUERWEHR BREMEN

Seit dem 14. Mai 2018 nutzt die FEUERWEHR BREMEN für die Verbreitung ihrer Pressemitteilungen das Presseportal der dpa-Tochter news aktuell GmbH. Pressemitteilungen der FEUERWEHR BREMEN können ab sofort über die Homepage www.presseportal.de oder über die gleichnamige App für Mobiltelefone und Tablets als E-Mail und/oder als Push-Nachricht kostenlos bezogen werden. Näheres dazu finden Sie in der Pressemitteilung Nr. 34. Der Pressemitteilungsdienst über die Homepage der FEUERWEHR BREMEN wird in Kürze eingestellt.

Abbestellen des Newsletters/Änderung Ihrer Kontaktdaten: Einstellungen ändern

Unterstützt von unserem Partner Öffentliche Versicherung Bremen


Zur Newsletterübersicht | Feuerwehr Bremen im www

Pressestelle der Feuerwehr Bremen
V.i.S.d.P.: K.-H. Knorr - Am Wandrahm 24 - 28195 Bremen
Kontakt: pressestelle@feuerwehr.bremen.de | Telefon: 0421 3030 0