Pressemitteilung der Feuerwehr Bremen

Verkehrsunfall mit tödlichen Ausgang

Frau wird von Strassenbahn erfasst

(meyhar) Um 16:35 Uhr am 13.10.2015 gingen in der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle über Notruf 112 mehrere Notrufe mit der Meldung ein, dass in der Geschwister-Scholl-Str. eine Frau von einer Strassenbahn erfasst wurde und die Frau jetzt unter der Strassenbahn eingeklemmt sei. Gleichzeitig wurde diese Meldung durch Mitteilung aus dem Lagezentrum der Polizei Bremen und der Leitwarte der Bremer Strassenbahn AG bestätigt.

Durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle wurde Einheiten der Feuerwache 2, der Führungsdienst der Feuerwache 1 und der Rettungsdienst alarmiert. Ebenfalls zur Einsatzstelle rückte der Rüstzug der Feuerwache 1 aus. Am Einsatz beteiligt waren 12 Fahrzeuge der Feuerwehr und des Rettungsdienstes mit insgesamt 32 Einsatzkräften.

Die ersteintreffenden Einsatzkräfte fanden folgende Lage vor: Eine weibliche Person lag unter dem vorderen Teil des Triebwagen einer Strassenbahn. Die Frau war bedingt ansprechbar, konnte aber ohne technische Hilfsmittel nicht aus ihrer Notlage befreit werden. Zwei Familienangehörige der verunfallten Frau, der Fahrer der Strassenbahn sowie ein weiterer Passant befanden sich an der Unfallstelle und standen unter Schock.

Während die verunfallte Frau durch den Feuerwehrnotarzt erstversorgt wurde, wurde durch die Feuerwehr die Rettung der eingeklemmten Frau vorbereitet. Zu diesen Zweck wurden unter dem Triebwagen der Strassenbahn auf beiden Seiten jeweils zwei sogenannte Hebekissen in Stellung gebracht ( Hebekissen sind mit Druckluft zu befüllende Kunststoffkissen, um Lasten an schwierig zugänglichen Stellen anzuheben oder auseinander zu drücken. Die Feuerwehr Bremen hält auf ihren Einsatzfahrzeugen Hebekissen mit einer Tragkraft von bis zu 68 Tonnen vor). Die unter Schock stehenden Personen wurden vom Rettungsdienst versorgt. Der Fahrer der Strassenbahn wurde mit einen Rettungswagen in ein Krankenhaus tranportiert. Alle anderen Personen verzichteten auf eine weitere Behandlung in einen Krankenhaus.

Nach der Erstversorgung der verunfallten Frau durch den Feuerwehrnotarzt wurde die Strassenbahn durch die oben beschriebenen Hebekissen soweit angehoben, dass die Frau aus ihrer Notlage befreit werden konnte.

Nach der Rettung wurde die Frau weiter im Rettungswagen versorgt und behandelt. Leider waren alle weiteren rettungsdienstlichen Versuche das Leben der Frau zu retten nicht erfolgreich. Die 81jährige Frau verstarb im Rettungswagen.

In Zusammenarbeit mit Feuerwehr und Mitarbeitern der Bremer Strassenbahn AG wurde die Strassenbahn wieder in ihr Schienenbett eingegleist.

Die Unfallursache wird durch die Polizei ermittelt. Eine Höhe des entstandenen Sachschadens kann nicht angegeben werden.


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