Pressemitteilung der Feuerwehr Bremen

10 Personen aus verrauchten Gebäude in Bremen-Nord gerettet.

Wieder konnte Schlimmeres durch Rauchmelder verhindert werden.

(meyhar) Am 02.03.2016 um 23:57 Uhr wurde der Feuerwehr-und Rettungsleitstelle in Bremen über Notruf (112) durch eine Bewohnerin eines Gebäudes in der Lindenstraße in Bremen-Vegesack eine Rauchentwicklung in ihrer Wohnung gemeldet. Bei der Notrufabfrage durch den Disponenten in der Feuerwehr-und Rettungsleitstelle stellte sich heraus, daß die Bewohnerin sich mit ihren zwei Kindern im Wohnzimmer der Wohnung befand und ihr ein Verlassen der Wohnung durch den verrauchten Eingangsbereich nicht mehr möglich sei. Durch den Disponenten wurde sie aufgefordert, sich mit ihren Kindern auf den Balkon zu begeben und dort auf die bereits alarmierte Feuerwehr zu warten. Kurz nach Eingang dieses Notrufs meldete eine weitere Bewohnerin des gleichen Gebäudes, daß in ihrer Wohnung der privat installierte Rauchmelder Alarm ausgelöst hatte und ihre Wohnung ebenfalls verraucht war. Sie und ihre Familie würden am geöffneten Fenster auf die Feuerwehr warten.

Bereits sieben Minuten nach Eingang des ersten Notrufs erreichten Einsatzkräfte der Feuerwache sechs den Einsatzort und fanden folgende Lage vor: Das Treppenhaus eines zweigeschossigen Wohngebäudes war leicht verraucht. Auf einem Balkon im Hochparterre des Gebäudes befanden sich eine Mutter mit ihren zwei Kindern und erwarteten die Feuerwehr. An geöffneten Fenstern im 2.Obergeschoss des Gebäudes befanden sich insgesamt sieben Personen und erwarteten ebenfalls Hilfe. Sämtliche Personen befanden sich in gesicherten und nicht verrauchten Bereichen.

Durch eine in Stellung gebrachte Drehleiter der Feuerwehr wurden die Personen auf dem Balkon betreut. Die Personen im 2.OG wurden aufgefordert, am geöffneten Fenster zu bleiben. Durch den unter umluftunabhängigen Atemschutz vorgehenden Trupp der Feuerwehr wurde festgestellt, dass in der Wohnung im Hochparterre Essen in einen Topf auf einen Herd brannte. Das Feuer wurde gelöscht und der Topf ins Freie verbracht. Ein spezieller Drucklüfter wurde durch die Feuerwehr in Stellung gebracht und das gesamte Gebäude von Rauch befreit. Danach konnten sämtliche Personen das Gebäude verlassen. Alle Personen wurden durch den Feuerwehrnotarzt untersucht und waren unverletzt. Weitere vier Personen befanden sich in der unverrauchten Dachgeschosswohnung des Gebäudes und wurden erst durch den Feuerwehreinsatz geweckt.

Im Nachhinein stellte sich heraus, dass die Bewohner der Hochparterrewohnung und die Bewohner der Wohnung im zweiten Obergeschoss bereits geschlafen hatten und erst durch den Alarm ihrer privaten Rauchmelder vor der tödlichen Gefahr einer Rauchgasvergiftung gewarnt wurden.

Eingesetzt waren Einsatzkräfte der Feuerwache 6 und 5, der Führungsdienst der Feuerwehr und der Rettungsdienst. Alarmiert war die freiwillige Feuerwehr Vegesack, welche aber nicht mehr eingesetzt wurde. Ingesamt waren 10 Einsatzfahrzeuge mit 25 Einsatzkräften an der Einsatzstelle.

Über die Höhe des entstandenen Schadens kann keine Angabe gemacht werden. Die Brandursachenermittlung liegt in der Zuständigkeit der Kripo Bremen.


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