Feuerwehr Bremen        
 

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Pressemitteilung Nr.42

Brandausbreitung konnte verhindert werden

Großaufgebot schützte Druckerei

06.06.01

(Bu) Erst sollte ein Schuppen brennen, dann stellte sich die Örtlichkeit in der Straße Grenzwehr als ehemaliger Tanzsaal einer Gaststätte heraus. Dementsprechend war auch der Kräfteansatz der Leitstelle der Feuerwehr gewählt, welche um 04.06 Uhr neben dem Löschzug 2 und den Fahrzeugen der Feuerwache 3 auch die Freiwilligen Feuerwehren Osterholz und Oberneuland zur Unterstützung anforderte und so zeitweise mit bis zu 48 Feuerwehrmännern vor Ort war.

Bereits beim Eintreffen der ersten Fahrzeuge war erkennbar, daß der als Lagerraum genutzte Tanzsaal, Größe ca. 12 x 20 m, nicht mehr zu retten war und die Nachbarschaft, unter anderem eine Druckerei in unmittelbarer Nähe, akut gefährdet war. So wurden denn auch insgesamt 8 C-Rohre, 2 B-Rohre, 2 Monitore über die Drehleitern sowie ein weiterer Monitor im Aussenangriff zur Brandbekämpfung und zum Abschirmen der Nachbarschaft eingesetzt.

Personen waren zu keiner Zeit gefährdet. Die Feuerwehreinsatzleitung vor Ort konnte eine Stunde später "Feuer in der Gewalt" melden, um 05.48 Uhr wurde "Feuer aus" gemeldet.

Insgesamt wurden 12 Atemschutzgeräte während der Brandbekämpfung und den anschließenden Aufräumarbeiten eingesetzt. Ein Baustatiker war erforderlich, da die Giebel einsturzgefährdet waren.

Die Einsatzkräfte wurden gegen 10.25 Uhr entlassen, weitere Revisionen der Brandstelle sind aber noch erforderlich.

Zur Brandursachenermittlung nahm die Kripo erste Ermittlungen auf. Die Schadenshöhe wird von der Feuerwehreinsatzleitung vorsichtig auf ca. 700.000.-DM geschätzt.


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