Feuerwehr Bremen        
 

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Pressemitteilung Nr. 67
Großbrand im Industriehafen


Rauchwolke kilometerweit sichtbar
26.10.09

(ric) Ein Großfeuer hält die Feuerwehr Bremen seit den frühen Morgenstunden in Atem. Die Vielzahl von Notrufen, die ab 09:33 Uhr in der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle eingingen, ließen bereits Schlimmstes befürchten. Aus bislang noch nicht geklärter Ursache ist in der Louis-Krages-Straße der Lagerhallenkomplex eines holzverarbeitenden Betriebes in Brand geraten. Aufgrund der Meldungen wurde ein Großaufgebot von 40 Einsatzfahrzeugen mit rund 100 Einsatzkräfte zur Einsatzstelle entsandt. Die ernorme Intensität des Brandes sorgte für eine sehr schnelle Brandausbreitung auf den gesamten Hallenkomplex. Es entwickelte sich eine riesige, kilometerweit sichtbare Rauchwolke. Brennende Trümmer und Funkenflug sorgten für zusätzliche Gefahren und setzten einen Bahndamm in Brand.

Zur Brandbekämpfung und zur Verhinderung der Brandausbreitung kamen unter anderem zum Einsatz: 4 Tanklöschfahrzeuge mit Monitoren, das Feuerlöschboot Bremen mit zwei Monitoren, ein Schaum- und Wasserwerfer sowie drei Drehleitern. Des Weiteren wurden sieben B-Rohre und ein C-Rohr eingesetzt. Zeitweilig sind 25.000 Liter Löschwasser in die Einsatzstelle eingebracht worden. Insbesondere durch den Einsatz des Feuerlöschbootes, das 15.000 Liter Wasser pro Minute zur Einsatzstelle förderte, konnte die Brandausbreitung auf anliegende Hallen verhindert werden.

Um 12:53 Uhr wurde vom Einsatzleiter „Feuer in der Gewalt“ gemeldet. Die Nachlöscharbeiten werden auf jeden Fall bis zum 27. Oktober andauern. Zur Brandursache können derzeit keine Angaben gemacht werden. Die Kriminalpolizei hat Ihre Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Der Sachschaden liegt nach Aussagen des Einsatzleiters im zweistelligen Millionenbereich.


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