Feuerwehr Bremen        
 

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Pressemitteilung Nr. 107
Mehrere Verletzte nach Feuer


Fast alle Wachen im Einsatz
29.12.08

(ost)Zeitgleich drei Brände hielten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Bremen in Atem.

Um 21:29 Uhr wurde der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle Bremen ein Feuer in der Brixener Straße im Weidedamm-Viertel gemeldet. Aufgrund der Meldung wurde der Einsatzleitdienst, die Feuerwachen eins und zwei sowie der Rettungsdienst alarmiert. Während sich die Fahrzeuge noch auf der Anfahrt zur Einsatzstelle befanden, wurde ein weiteres Feuer in der Langemarckstraße im Ortsteil Hohentor gemeldet. Hier rückten der Direktionsdienst, Kräfte der Feuerwachen eins, zwei, vier und fünf sowie der Rettungsdienst und die Freiwillige Feuerwehr Bremen-Neustadt zur Einsatzstelle aus. In der Brixener Straße brannte in einer Wohnung im Hochparterre, eines zweigeschossigen Wohngebäudes, ein Tannenbaum. Löschversuche der Mieterin mit einem Eimer Wasser waren erfolglos, so dass der Brand von einem Trupp unter schwerem Atemschutz und einem C-Rohr gelöscht werden musste. Da das Treppenhaus durch den Brand stark verraucht war, erlitt eine Bewohnerin des Hauses beim verlassen des Gebäudes eine Rauchgasintoxikation. Auch die Mieterin der betroffenen Wohnung zog sich bei den Löschversuchen eine Rauchgasintoxikation zu, so dass beide Personen (ca. 60 und 70 Jahre alt) vor Ort rettungsdienstlich erstversorgt und in ein Krankenhaus transportiert werden mussten.

Der beim Brand entstandene Schaden wird vom Einsatzleiter der Feuerwehr auf ca. 15.000 Euro geschätzt. Über die Ursache konnten keine Angaben gemacht werden.

In der Langemarckstraße brannte die Dachgeschosswohnung eines zweigeschossigen Wohngebäudes in voller Ausdehnung. Erste Befürchtungen, dass sich noch eine Person in der Wohnung befinden sollte, wurden glücklicherweise nicht bestätigt. Eine männliche, 54 jährige Person wurde kurz nach Eintreffen von der Feuerwehr gerettet und dem Rettungsdienst übergeben. Anschließend wurde sie mit Rauchgasintoxikation ins Krankenhaus transportiert.

Das Feuer wurde von zwei Trupps unter schwerem Atemschutz mit jeweils einem C-Rohr im Innenangriff sowie von zwei Trupps unter schwerem Atemschutz mit jeweils einem C-Rohr über zwei Drehleitern bekämpft und gelöscht. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich das Feuer ins Nachbargebäude durchfrisst, wurde ein Sicherungstrupp mit einem C-Rohr ins Dachgeschoss der Nachbarwohnung eingesetzt. Trotz des massiven Einsatzes von Rohren, konnte nicht verhindert werden, dass die Wohnung völlig ausbrannte. Um ein sicheres Arbeiten von der Drehleiter aus zu gewährleisten, musste die Oberleitung, der an der Straße verlaufenden Straßenbahn, zeitweise von der BSAG abgeschaltet werden. Zwecks Nachlöscharbeiten wurde das Dach zum Teil mittels Rettungssäge aufgenommen und das Gebäude mit einem Drucklüfter entraucht.

Der bei diesem Brand entstandene Schaden wird vom Einsatzleiter auf ca. 130.000 Euro geschätzt.

Die Brandursachenermittlung wurde von der Kriminalpolizei aufgenommen.

Beim dritten Feuer um 22:01 Uhr in Sebaldsbrück, in der Forbacher Straße, bei dem die Anruferin nicht genau sagen konnte, was dort genau brennt, konnte nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte schnell Entwarnung gegeben werden. Hier brannte lediglich etwas Müll auf einem Gehweg, welcher mittels Kübelspritze von einem Trupp schnell gelöscht werden konnte.

Zeitgleich befanden sich an den drei Einsatzstellen 78 Einsatzkräfte.


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