Feuerwehr Bremen        
 

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Pressemitteilung Nr. 52

Einsatzreicher Sonnabendvormittag

Mehrere Einsätze halten Einsatzkräfte in Atem

04.08.07

(ri) Ein einsatzreicher Vormittag nahm mit einer Anforderung von Rettungstauchern durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle des Landkreises Osterholz seinen Anfang. Im Stedener See in der Gemeinde Holsten wurde ein Ertrinkungsunfall vermutet. Von der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle der Feuerwehr Bremen wurden um 06:25 Uhr die Rettungstaucher der Feuerwache 1 mit dem Gerätewagen-Wasser, der Einsatzleitdienst sowie der Taucheinsatzzug der DLRG Bremen-Nord alarmiert und in Marsch gesetzt. An der Einsatzstelle unterstützten die Bremer Einsatzkräfte die Freiwillige Feuerwehr Hambergen bei der Personensuche. Um 07:10 Uhr gingen die ersten Bremer Taucher zu Wasser. Bereits nach 15 Minuten Tauchzeit konnte der Einsatz abgebrochen werden, da sich die vermisste Person wohlauf zu Hause befand.

Um 08:03 Uhr meldeten mehrere Anrufer der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle einen Brand in einem Wohngebäude in der Osterfeuerbergstraße im Ortsteil Osterfeuerberg. Nach Aussage der Anrufer sollten sich noch Personen im Gebäude befinden. Von der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle wurden Einsatzkräfte der Feuerwachen 1, 4 und 5 sowie zwei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug zur Einsatzstelle entsandt. In einem zweigeschossigen Wohngebäude brannte in einem Wohnraum im ersten Obergeschoss Bettwäsche. Von den Einsatzkräften wurden insgesamt drei Personen ins Freie geführt. Die Personen wurden mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation vom Rettungsdienst versorgt. Der Brand wurde von einem Trupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr bekämpft. Zur Erkundung des Gebäudes mussten mehrere Wohnungstüren gewaltsam geöffnet werden. Zur Entrauchung des Gebäudes wurde ein Drucklüfter eingesetzt. Der Sachschaden wird vom Einsatzleiter der Feuerwehr Bremen auf ca. € 10.000,- geschätzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Bereits um 09:07 Uhr ereilte die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle die nächste Brandmeldung. In der Kellerstraße im Ortsteil Burgdamm war es aus bislang noch nicht geklärter Ursache zu einem Brand im Dachgeschoss eines zweigeschossigen Wohngebäudes gekommen. Nach Aussage der Anrufer wurden auch hier noch Personen in der Wohnung vermutet. Von der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle wurden Einsatzkräfte der Feuerwachen 1, 5 und 6, die Freiwillige Feuerwehr Bremen-Burgdamm sowie drei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug alarmiert. Zur Menschenrettung und Brandbekämpfung sind drei Trupps unter Atemschutz mit einem C-Rohr eingesetzt worden. Des Weiteren wurde eine Drehleiter mit einem weiteren C-Rohr in Stellung gebracht. Bereits vor Eintreffen der Einsatzkräfte konnte eine Person von Anwohnern aus der betroffenen Wohnung gerettet werden. Nach rettungsdienstlicher Versorgung wurde die Person mit Notarztbegleitung in ein Krankenhaus transportiert. Bereits um 09:30 Uhr konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Die Nachlösch- und Aufräumarbeiten zogen sich noch bis 10:30 Uhr hin. Der Sachschaden wird vom Einsatzleiter der Feuerwehr Bremen auf ca. € 30.000,- geschätzt. Die Kriminalpolizei hat auch hier die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Um 10:07 Uhr waren dann wieder Einsatzkräfte der Feuerwachen 1 und 4 gefordert. Die automatische Brandmeldeanlage des Rathauses am Marktplatz hatte ausgelöst. Glücklicherweise konnte von den Einsatzkräften vor Ort kein Brand festgestellt werden. Das wieder betriebsbereit schalten der Brandmeldeanlage und Einrücken der Einsatzkräfte beendete einen einsatzreichen Vormittag.


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