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Brandschutztipps für das Abbrennen von Osterfeuern

Ein schöner Brauch ist das Abbrennen von Osterfeuern. Da diese Feuer aber nicht nur schön sondern auch gefährlich sein können, müssen einige Punkte unbedingt beachtet werden.

BITTE BEACHTEN:


In Bremen gelten folgende Grundsätze:

Gem. §8 Abs. 1 des Ortsgesetzes über die Öffentliche Ordnung dürfen Osterfeuer und sonstige im Zusammenhang mit dem Osterfest stehende Feuer nur am Ostersonnabend und am Ostersonntag in der Zeit von 19 bis 24 Uhr abgebrannt werden. Die Feuer dürfen nur in einem Abstand von mindestens 200 m von Gebäuden oder brennbaren Gegenständen entzündet werden; bis zum Erlöschen des Feuers ist durch den Veranstalter eine Brandwache zu stellen, die mit feuerbekämpfenden Gerätschaften auszustatten ist. Für die Feuer dürfen lediglich Gestrüpp, Äste, Zweige und Stämme verwendet werden. Mit dem Aufschichten der Haufen darf frühestens 14 Tage vor dem Abbrennen begonnen werden. Die aufgeschichteten Haufen sind unmittelbar vor dem Anzünden, frühestens am Tag zuvor umzuschichten; dabei gefundene Tiere sind an einen sicheren Platz zu verbringen. Das Abbrennen von Feuern ist der Ortspolizeibehörde spätestens 14 Tage vorher anzuzeigen.

Die Ortspolizeibehörde kann im Einzelfall Ausnahmen von den Bestimmungen des Absatzes 1 Satz 1 zulassen. Sie kann ferner Ausnahmen von den Bestimmungen des Absatzes 1 Satz 2 zulassen, wenn aus Sicht des vorbeugenden Brandschutzes keine Bedenken bestehen.

 

Wenn das Osterfeuer brennt

Beobachten Sie das Feuer, wenn es brennt. Achten Sie besonders auf Funkenflug, Rauchentwicklung, Zunahme des Windes und darauf, dass das Brandgut an Ort und Stelle bleibt.
Kinder spielen gern am Feuer - oft in leicht entflammbarer Kleidung. Weisen Sie Ihre Kinder auf die Gefahren hin und achten Sie darauf, dass sie nicht zu nahe an das Feuer gehen.